Mittelständler geben PPP gute Noten
(sar) Von Public-Private-Partnerships (PPP) profitieren besonders mittelständische Unternehmen: Einer vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie der Universität Stuttgart und des Karlsruher Instituts für Technologie zufolge sind Mittelständler am gesamten Bauauftragsvolumen der Projekte mit durchschnittlich 83 Prozent beteiligt. Die Quote bei herkömmlich losweise vergebenen Projekten liegt allerdings mit 81 Prozent nur leicht darunter.
In der Bewertung gaben Mittelständler den PPP-Projekten die Gesamtnote 2,4. Die herkömmliche Vergabe erreichte 2,6. Den Mittelständlern zufolge haben PPP in der Betriebsphase den Vorteil, dass die laufenden Instandhaltungsarbeiten Aufträge sichern. Die Vergütung wurde in beiden Fällen als befriedigend eingestuft, die Zahlungsmoral wurde bei PPP mit der Note 1,9 deutlich besser bewertet als bei konventionell realisierten Projekten (2,6). Besonders stark profitieren von PPP Unternehmen aus der Region, 73 Prozent des Auftragsvolumens werden im Umkreis von 100 Kilometern vergeben.
Quellen: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, Der Neue Kämmerer
