Dortmund: Sale-and-Lease-Back-Geschäft soll Geld in Stadtkasse spülen
(elb) Die Stadt Dortmund erwägt den Rückmietkauf von elf städtischen Gebäuden. Zu den Immobilien mit einer Nettogrundfläche von insgesamt 90.000 Quadratmetern, die im Rahmen eine Sale-and-Lease-Back-Geschäfts den Eigentümer wechseln sollen, zählt auch das Rathaus. Gegenüber der Zeitung Der Westen sagte Stadtkämmerer Jörg Stüdemann „wenn wir verhindern wollen, dass die Pflege des städtischen Eigentums auf der Prioritätenliste weiter nach unten rutscht, weil Schulsanierung und Ausbau der Betreuung Vorrang genießen, müssen wir diesen Weg gehen, denn unser Etat für Investitionen wird sinken.” Die Stadt Dortmund will sich mit dem Rückmietkauf Liquidität besorgen und darüber hinaus nach Möglichkeit stille Reserven heben. Als Käufer hat Stüdemann offenbar keinen privaten Investor im Blick, sondern ein städtisches Beteiligungsunternehmen.
Der Westen, Der Neue Kämmerer
