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Samstag, 04. Februar 2012
7. September 2010, 10:33

Atomkompromiss: Stadtwerke fordern Kompensation für Milliardeneinbußen


(elb) Nach dem Atomkompromiss der schwarz-gelben Koalition fordern die kommunalen Energieversorger einen finanziellen Ausgleich für mögliche Milliardeneinbußen durch längeren AKW-Laufzeiten. Sie sehen eine Gefahr für ihre Investitionen in umweltfreundliche Energieerzeugung: „Die Städte und ihre Unternehmen investieren in großem Umfang in umweltfreundliche Energieerzeugung. Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke dürfen diese Investitionen nicht gefährden. Deshalb brauchen die Stadtwerke eine Kompensation aus der geplanten Energieabgabe der Stromkonzerne sowie der Brennelementesteuer“, sagte Städtetags-Präsidentin Petra Roth. Stadtwerkevertreter Albert Filbert, Chef des Darmstädter Versorgers HSE, sagte, die Auslastung des Kraftwerksparks der Unternehmen sinke durch die längeren AKW- Laufzeiten deutlich. „Den Schaden für kommunale Versorger durch die zwölfjährige Laufzeitverlängerung schätzen wir auf 4,5 Milliarden Euro.“ Die kommunalen Versorger strebten nun Kompensationszahlungen an, sagte Filbert.

Quellen: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Neue Kämmerer