Saarbrücken begibt zweiten Schuldschein

05.10.17 16:14

Saarbrücken sammelt 100 Millionen Euro ein

Von Sarah Nitsche

Zum zweiten Mal hat die Stadt Saarbrücken Geld über Schuldscheindarlehen eingesammelt. Das Volumen wurde aufgrund der großen Nachfrage der Investoren aufgestockt - Kämmerer Torsten Lang (SPD) freut sich über die Resonanz.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat zum zweiten Mal frisches Kapital über syndizierte Schuldscheindarlehen eingesammelt. Nach der Erstemission im Jahr 2014 startete die Stadtkämmerei um Leiter Torsten Lang (SPD) im September mit der Vermarktung der Papiere. Ziel war zunächst, ein Volumen von 50 Millionen Euro für Kassenkredite mit Laufzeiten von sechs, acht und zehn Jahren zu erreichen. „Durch die langfristige Kreditaufnahme können wir für die Stadt Saarbrücken die aktuell sehr günstigen Zinskonditionen sichern und unsere Gläubigerstruktur weiter diversifizieren“, sagt Kämmerer Lang dazu.

 

Details zur Verzinsung wollte Lang nicht nennen, bezeichnete die Spreads aber als „sportlich“. Umso mehr freut er sich über die Resonanz auf Investorenseite: Schon nach wenigen Tagen war der Schuldschein deutlich überzeichnet. Das Volumen wurde schließlich auf 100 Millionen Euro aufgestockt. Eine entsprechende Obergrenze war bereits im Vorfeld vom Stadtrat genehmigt worden.

 

Das Papier wurde laut offizieller Mitteilung von institutionellen Investoren aus dem Inland, vor allem Banken und Versicherungen, gezeichnet. Die Transaktion wurde von der Deka-Bank und der Sparkasse Saarbrücken begleitet.

 

s.nitsche@derneuekaemmerer.de