Finanzspritze für den Frauenhandballverein HC Leipzig

22.05.17 13:26

Stadt Leipzig bewilligt Finanzspritze für Handballverein

Von Melanie Weber

Der Leipziger Stadtrat greift dem hochverschuldeten Frauenhandballverein HC Leipzig mit 200.000 Euro unter die Arme. Diese ist jedoch mit der Bedingung verknüpft, dass der Club 1 Million Euro selbst aufbringt und ein überzeugendes Sanierungskonzept vorlegt.

Der hochverschuldete Frauenhandballverein HC Leipzig kann vorerst aufatmen. Der Rat der Stadt Leipzig bewilligte mit knapper Mehrheit finanzielle Beihilfen in Höhe von 200.000 Euro. Jedoch unter einer Bedingung: Der Verein muss eine Millionen Euro selbst aufbringen. Dies könnte durch Investoren, oder Gläubigerverzichte erfolgen. Angeblich soll ein bislang unbekannter Investor bereit sein, dem angeschlagenen Club mit 600.000 Euro unter die Arme zu greifen.

 

Darüberhinaus fordert die Stadt den HC Leipzig auf, ein Konsolidierungs- und Sanierungskonzept vorzulegen. Erst danach werde die finanzielle Unterstützung an den Verein ausgezahlt.

 

In der Beschlussvorlage der Stadt begründete man die Beihilfe: „Der Leipziger Frauenhandball hat eine jahrzehntelange Tradition und es wäre im Jahr der Handball-Weltmeisterschaft ein schlechtes Zeichen an die Sportwelt, würde die Stadt den Verein nicht unterstützen.“

 

melanie.weber@frankfurt-bm.com