Nach Suspendierung

13.08.15 11:32

Weingartens Kämmerer: Frühzeitige Rückkehr ins Rathaus möglich

Von Katharina Gail

Die Stadt hatte ihn suspendiert, die Staatsanwaltschaft Ravensburg ermittelt immer noch wegen Falschaussage vor Gericht. Nun könnte Weingartens Kämmerer Michael Sonntag im September ins Rathaus zurückkehren.

Weingartens Kämmerer könnte nach seiner Suspendierung vor zwei Monaten bald ins Rathaus zurückkehren, wie eine Sprecherin der Stadt gegenüber DNK bestätigte. Beamte können per Gesetz nur drei Monate von ihren Aufgaben entbunden werden. Das würde für Sonntag bedeuten, dass er Mitte September wieder in der Verwaltung eingesetzt werden könnte. Es sei allerdings noch nicht klar in welcher Position, so die Sprecherin. Ihn wieder als Kämmerer einzusetzen, käme aber nicht in Frage.

 

Die Entscheidung, ob Sonntag überhaupt in Weingartens Verwaltung zurückkehren darf, will die Stadt zum Ende der Sommerpause treffen. Dann kehrt Oberbürgermeister Alexander Geiger aus seinem Urlaub zurück.

 

Ende Juni hatte die baden-württembergische Stadt Weingarten ihren Kämmerer Michael Sonntag (parteilos) mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt. Mitte Juli wurde darauf bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Ravensburg gegen den Kämmerer ermittelt. Anlass der Suspendierung als auch der Ermittlungen sind Sonntags‘ Falschaussage im Prozess um die Finanzmisere des kommunalen Krankenhauses „14 Nothelfer“.

 

Derzeit wird Sonntag von Alexander Geiger, Bürgermeister für Finanzen und Bau, sowie Nadine Gerlach, Abteilungsleiterin Rechnungswesen, Steuern und Abgaben, vertreten.

 

k.gail@derneuekaemmerer.de