31.07.2015

Im Interview: WL-Bank-Chef Frank Mühlbauer

„Die Politik leistet dem kurzfristigeren und risikoreicheren Geschäft Vorschub“

Ein Drittel des hierzulande über Pfandbriefe abgedeckten inländischen Staatsfinanzierungsgeschäfts entfällt auf Städte und Gemeinden. Vor fünf Jahren betrug dieser Anteil noch 18 Prozent. Im Interview erläutert der Vorstandsvorsitzende der WL Bank, Frank Mühlbauer, wie es zu dieser Verschiebung gekommen ist und welchen Einfluss die Regulierungsvorhaben aus Brüssel auf das Geschäft mit den Kommunen haben könnten.

11.06.2015

Fünf-Städte-Partnerschaft

Dritte NRW-Gemeinschaftsanleihe emittiert

Nordrhein-Westfalens Kommunen scheinen Gefallen an der Gemeinschaftsanleihe gefunden zu haben. Am Mittwoch platzierten fünf Städte die dritte gemeinsame NRW-Anleihe am Markt. Das Geld wollen die Kommunen vor allem zur Umschuldung nutzen.

26.03.2015

Tilgung über die Laufzeit

Darmstadt: Kassenkredite mit 30-jähriger Laufzeit

Die Stadt Darmstadt hat einen Kassenkredit mit einer Laufzeit von 30 Jahren aufgenommen. Der Kreditvertrag sieht eine Tilgung bis zum Ende der Laufzeit vor.

25.03.2015

Frankreich: Kommunale Finanzagentur platziert Anleihe

750 Millionen Euro für französische Kommunen

Fast 100 französische Kommunen haben sich der kommunalen Finanzagentur AFL angeschlossen, nun hat die AFL die erste Anleihe mit einem Volumen von 750 Millionen Euro am Kapitalmarkt platziert. Die Konditionen sind auch im aktuellen Zinsumfeld bemerkenswert.

19.02.2015

NRW-Gemeinschaftsanleihe geht in die nächste Runde

„Die Investoren haben Interesse an langen Laufzeiten“

Zum zweiten Mal haben sechs NRW-Städte eine Gemeinschaftsanleihe emittiert. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren wollen sich die Kämmerer unter anderem günstige Zinsen für ihre Kassenkredite sichern. Die Kommunalaufsicht habe damit kein Problem, sagt Wuppertals Stadtkämmerer Dr. Johannes Slawig.

  • Wasserwirtschaftsverband platziert Schuldscheine

    Der wasserwirtschaftliche Erftverband hat drei Schuldscheine mit einem Volumen von insgesamt 30 Millionen Euro platziert. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre. Der Erftverband platzierte die Schuldscheine ohne Intermediär direkt bei einem Versicherungsunternehmen.
  • „Wir wollen ein hohes Zinsrisiko vermeiden“

    Die Stadt Saarbrücken hat einen 100 Millionen Euro schweren Schuldschein emittiert. Mit dem Geld sollen Kassenkredite abgelöst werden, sagt Finanzdezernent und Bürgermeister Ralf Latz im DNK-Interview. Dabei setzt er auf Laufzeiten bis zu zehn Jahren.
  • Nürnberg platziert Schuldschein mit 30-jähriger Laufzeit

    Die Stadt Nürnberg hat einen 50 Millionen Euro schweren Schuldschein mit 30-jähriger Laufzeit bei einem bayerischen Versicherer platziert. Damit liegt der Anteil alternativer Finanzierungen im Portfolio der Stadt inzwischen bei über 10 Prozent.
  • Wiesbaden: Schuldschein mit 30-jähriger Laufzeit

    Die Stadt Wiesbaden hat einen 50 Millionen Euro schweren Schuldschein mit Tilgungsstruktur platziert. Das Geld ist für den Bau einer Großsporthalle vorgesehen.
  • Offenbach platziert 140 Millionen Euro schweren Schuldschein

    Die Stadt Offenbach hat mit einem Schuldschein 140 Millionen Euro bei einem süddeutschen Versorgungswerk eingesammelt. Mit dem Geld will die Stadt Kassenkredite ablösen und sich gegen steigende Zinsen absichern. Dafür nahm sie einen „strategischen Preis“ in Kauf.
  • Leipzig platziert Schuldschein mit Tilgungsstruktur

    Die Stadt Leipzig hat einen 28 Millionen Euro schweren Schuldschein platziert. Anstelle der üblichen Endfälligkeit sieht der Schuldschein eine dem Kommunalkredit vergleichbare Tilgungsstruktur vor.
  • Bielefeld löst mit Schuldschein Liquiditätskredite ab

    Die Stadt Bielefeld hat einen 90 Millionen Euro schweren Schuldschein platziert. Obwohl die Laufzeit bis zu 10 Jahre beträgt, will Stadtkämmerer Franz-Josef Löseke das Geld zur Umschuldung von Liquiditätskrediten nutzen.