Kooperation über Landesgrenze hinweg: Stadt und Landkreis Neu-Ulm vernetzen sich mit dem Digitalisierungszentrum Ulm Alb-Donau Biberach.

Um die Digitalisierung der regionalen Wirtschaft zu unterstützen, kooperieren die Stadt und der Landkreis Neu-Ulm nun mit dem Digitalisierungszentrum Ulm Alb-Donau Biberach. Auf diese Weise vertiefen die bayerische Stadt und der Landkreis nicht nur die regionale Vernetzung, sondern forcieren bei der Digitalisierung auch die interkommunale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen bayerischen und baden-württembergischen Kommunen.

Interkommunale Zusammenarbeit bei Digitalisierungszentrum

Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben OBM Katrin Albsteiger (Neu-Ulm), Landrat Thorsten Freudenberger (Neu-Ulm), OBM Gunter Czisch (Ulm) und Landrat Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis) vor wenigen Tagen unterzeichnet. Die Zusammenarbeit sieht vor, dass das Digitalisierungszentrum seine Leistungen auch den Kommunen in Stadt und Landkreis Neu-Ulm anbietet.

Die Einrichtung versteht sich als Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen. Sie begleitet die Betriebe bei deren Digitalisierung. Dafür macht sie Informations- und Beratungsangebote, veranstaltet Fortbildungen und Vorträge oder bietet räumliche Lösungen an. Seinen Sitz hat das Digitalisierungszentrum in Ulm. Zudem ist es in der Fläche mit Standorten in den baden-württembergischen Städten Biberach, Ehingen und Riedlungen präsent.

Stadt und Landkreis Neu-Ulm kooperieren mit Trägerverein

Zunächst agieren die Stadt und der Landkreis Neu-Ulm als Kooperationspartner des Trägervereins Digitalisierungsregion Ulm Alb-Donau Biberach, in dem das Digitalisierungszentrum organisiert ist. An den Mitgliederversammlungen nimmt jeweils ein Vertreter der beiden Kommunen ohne Stimmrecht teil. Die Stadt und der Landkreis unterstützen das Digitalisierungszentrum jährlich mit 10.000 Euro. Eine Mitgliedschaft der beiden bayerischen Kommunen im Verein ist angestrebt, sobald die Förderung des Digitalisierungszentrums durch das Land Baden-Württemberg ausläuft.

Die Kooperation „über Stadt-, Landkreis- und Landesgrenzen hinweg“ bedeute einen „echten Gewinn“, so Oberbürgermeisterin Albsteiger und Landrat Freudenberger. Auf diese Weise würde der Aufbau von „unnötigen Doppelstrukturen“ auf beiden Seiten der Donau vermieden. Zudem wachse die Region durch das interkommunale Projekt weiter zusammen. „Wir verstehen uns als Region, die auf allen wichtigen Feldern, so auch auf dem der Digitalisierung, eng zusammenarbeitet, damit wir zukunftsfähig und als Top-Standort bekannt sind“, ergänzt Landrat Scheffold.

a.erb@derneuekaemmerer.de

Info

Mehr zum Thema finden Sie auf unseren Themenseiten Stadt von morgen und Interkommunale Zusammenarbeit.

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