Stadtwerke ETO und Energieversorgung Oelde fusionieren

15.03.18 15:10

Stadtwerke Ostmünsterland: Kommunen stimmen Fusion zu

Von Melanie Weber

Die Stadtwerke ETO und die Energieversorgung Oelde schließen sich zu den Stadtwerken Ostmünsterland zusammen. Durch die Fusion sollen neue Geschäftsfelder erschlossen werden.

Die Fusion zwischen den Stadtwerken ETO und der Energieversorgung Oelde rückt in greifbare Nähe: Die Stadt Drensteinfurt hat als letzte Kommune für den Zusammenschluss der beiden Unternehmen gestimmt, die somit rückwirkend zum 1. Januar zu den Stadtwerken Ostmünsterland fusionieren. Hauptgrund für den Zusammenschluss sei der Fachkräftemangel, bestätigte Rolf Berlemann, Geschäftsführer der Energieversorgung Oelde und künftiger Geschäftsführer für den Bereich Technik und Regulierung der Stadtwerke Ostmünsterland, auf DNK-Nachfrage. Zugleich kündigte Berlemann an, in den Ausbau neuer Geschäftsfelder investieren zu wollen. Hierzu zählte insbesondere der Breitband- und Glasfaserausbau der Region. Zuerst hatte der Informationsdienst energate über die Fusion berichtet.

 

Insgesamt sechs Kommunen beteiligen sich an dem Projekt. Hierzu zählen neben der Stadt Oelde, die Städte Ennigerloh, Telgte, Ostbevern, Sendenhorst und Drensteinfurt. Hauptanteilseigner der Stadtwerke Ostmünsterland wird die private Aktiengesellschaft Thüga mit rund 32,6 Prozent. Der größte kommunale Anteilseigner wird Oelde mit 22,3 Prozent, gefolgt von Ennigerloh mit 17 Prozent und Telgte mit 14 Prozent.

 

melanie.weber@frankfurt-bm.com