Nur vier Wochen vor dem großen Kick-off

08.07.15 12:11

Städte stellen RWE-Umbau in Frage

Von Florian Bamberg

RWE plant, die Konzernzentrale zu stärken und den Vorstand auszubauen. Aber würde das den Stromriesen wirklich effizienter machen? Die wichtigen kommunalen Aktionäre melden Zweifel an.

RWE baut weiter um. Aber dieses Mal geht es dem gebeutelten Stromriesen nicht darum, die Kosten noch weiter zu drücken. Stattdessen plant der Vorstand, das Unternehmen zu zentralisieren: Die Sparten Vertrieb und Netze, bisher unabhängige Töchter, sollen in Zukunft direkt von der Muttergesellschaft RWE AG angesteuert werden. In den Vorstand sollen drei weitere Mitglieder rücken, die mit dem operativen Geschäft betraut werden.

Ernst Gerlach, Geschäftsführer des Verbands der Kommunalen Aktionäre (VKA), bestätigt gegenüber der DNK-Schwesterpublikation FINANCE die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen, von denen das Handelsblatt am Dienstag unter Berufung auf Konzernkreise berichtete. Der VKA ist ein wichtiger Player bei RWE, er vertritt Städte, Kreise, Stadtwerke und Sparkassen, die 24 Prozent an RWE halten. Gerlach sieht noch zahlreiche offene Fragen zum geplanten Umbau, wie er gegenüber FINANCE betont.

 

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