Stadt Würzburg

01.04.19
Beteiligungsmanagement

Würzburg: OB weiht ersten Flugtaxilandeplatz ein

Die Stadt Würzburg will noch umweltfreundlicher werden. Schon bald soll ein Flugtaxi die Innenstadt mit dem neuen Stadtteil Hubland verbinden. Einen Landeplatz für das Elektromobil gibt es schon.

Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) wird am heutigen Montag den ersten Flugtaxilandeplatz der fränkischen Metropole einweihen. Wie die Stadt mitteilte, soll der an der Straßenbahnhaltestelle Talevera gelegene Platz schon bald zum ersten Mal von einem mit Elektromotoren angetriebenen „Clean Air Taxi“ angeflogen werden. Mit einer Reichweite von 100 Kilometern ist es nach Einschätzung von Schuchardt „besonders interessant für kurze Distanzen“.

Mit dem neuen Flugtaxi will die Stadt Würzburg die Innenstadt mit dem neuen Stadtteil Hubland verbinden. Der alte Tower soll als Flugtaxistand auf dem neuen Landesgartenschau-Gelände genutzt werden. „Auch wenn wir auf Luftbewegungen noch etwas warten dürfen, sind wir für die Zukunft gut gerüstet“, ist der Oberbürgermeister überzeugt.

Zunächst soll das Würzburger Flugtaxi nach Angaben der Stadt nur im Probebetrieb fliegen. 2022 könnte es dann flächendeckend die Würzburger Innenstadt überfliegen. Das Projekt ist ein Baustein des Green-City-Masterplans „sauber mobil“.

a.mohl(*)derneuekaemmerer(.)de

 

Innovativ zeigt sich nicht nur die Stadt Würzburg, sondern auch das Land Hessen. Um ein Zeichen gegen „mangelnde Mitmenschlichkeit“ zu setzen, wird das Land künftig das Porto für handgeschriebene Liebesbriefe übernehmen. „Wir setzen damit in Zeiten oft beklagter Polarisierung bewusst ein Zeichen für die Liebe, für das Miteinander”, erläutert Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) den Hintergrund der ungewöhnlichen Aktion.  Wer mitmachen möchte, muss aus Hessen kommen und den Brief mit einem speziellen Liebesbrief-Stempel kennzeichnen.

Rund 2 Millionen Euro will sich das Land die Rettung des Liebesbriefes alleine im kommenden Jahr voraussichtlich kosten lassen. „Klar ist aber jetzt schon: Liebe kann man nicht deckeln. Wenn mehr Kosten entstehen, als derzeit geschätzt, können und werden wir mit einer Haushaltsermächtigung unbürokratisch aufstocken“, betonte Schäfer.

Dass die kreativen Vorstöße aus Wiesbaden und Würzburg ausgerechnet am 1. April bekannt gegeben wurden, dürfte wohl ein reiner Zufall sein.