27.06.16
Finanzmanagement

Finanzsenator von Berlin will ethisch korrekt anlegen

Keine Unterstützung für Firmen, die Waffen produzieren oder mit Atomkraft und fossilen Energien ihr Geld machen: Der Berliner Finanzsenator will künftig nur noch in Unternehmen investieren, die ethischen Standards genügen.

Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) will die Versorgungsrücklagen für seine Beamten künftig ethisch korrekt anlegen. Es soll kein Geld mehr für Aktien von Unternehmen ausgegeben werden, die ihr Hauptgeschäft mit Kriegswaffen, Atomkraft oder fossilen Energien machen. In der Wochenzeitung Die Zeit kündigte er an, einen eigenen Aktienindex entwickeln lassen zu wollen, den er auch andere Kommunen oder Bundesländern zur Verfügung stellen will.

 

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP will Kollatz-Ahnen den Auftrag für die Erstellung des Aktienindexes ausschreiben. Bis Ende 2016 soll er vorliegen und künftig jährlich aktualisiert werden.

 

a.mohl(*)derneuekaemmerer(.)de