Mit ihrem ersten Schuldschein sammelt die Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft 100 Millionen Euro ein.

GBG/Heisler

12.10.18
Finanzmanagement

GBG Mannheim begibt ersten Schuldschein

100 Millionen Euro hat die Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mit ihrem ersten Schuldschein erlöst. Das Geld fließt unter anderem in den Bau des neuen Technischen Rathauses.

Die Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft (GBG) hat erstmals den Schuldscheinmarkt angezapft. Mit der Transaktion sammelt das kommunale Unternehmen 100 Millionen Euro ein. Das Zielvolumen hatte ursprünglich bei 75 Millionen Euro gelegen. Das festverzinsliche Darlehen umfasst Tranchen mit Laufzeiten von drei bis 30 Jahren. Man hätte die Transaktion auch ausschließlich mit Tranchen von mindestens 15 Jahren Laufzeit schließen können, habe sich mit Blick auf die Erweiterung der Investorenbasis aber bewusst dafür entschieden, kürzere Laufzeiten mitzunehmen, teilte das Unternehmen mit.

Einzelheiten zum Pricing wollte die GBG allerdings nicht nennen, sondern verwies lediglich darauf, dass die Verzinsung am „unteren Ende der Vermarktungsbandbreite“ festgesetzt worden sei. Kreisen zufolge ist das Unternehmen mit einer Preisspanne von 70 bis 80 Basispunkten und einem Mindestkupon von 1,625 Prozent für die zehnjährige Tranche in den Markt gegangen.

Die frischen Mittel sollen unter anderem in den Bau des neuen Technischen Rathauses Mannheim fließen. Die GBG ist eine einhundertprozentige Tochter der Stadt Mannheim und vermietet knapp 19.000 Wohnungen.

 

s.nitsche(*)derneuekaemmerer(.)de

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