Alternative Finanzierungen

09.12.15 14:00

Kaiserslautern platziert erstmals Schuldschein

Von Katharina Schlüter

Die reinland-pfälzische Stadt Kaiserslautern hat einen Schuldschein in Höhe von 50 Millionen Euro platziert. Eine Versicherung übernahm 30 Prozent des Volumens.

Die Stadt Kaiserslautern setzt erstmals auf ein alternatives Finanzinstrument: Mitte November hat die rheinland-pfälzische Großstadt ein Schuldscheindarlehen platziert. Der Schuldschein umfasst ein Volumen von 50 Millionen Euro und dient wie die Stadt mitteilte der langfristigen Liquiditätssicherung. Das Schuldscheindarlehen hat zwei Laufzeiten: 10 Millionen Euro werden in sieben Jahren und 40 Millionen Euro in zehn Jahren fällig. Die Konditionen liegen laut Stadt auf Kommunalkreditniveau.

 

Auch die Geldgeberbasis konnte mit dem Schuldschein erweitert werden: So übernahm eine nicht genannte Versicherung 30 Prozent des Volumens, 15 Prozent liegen bei einer Privatbank, die restlichen 55 Prozent verteilen sich auf verschiedene Sparkassen im Bundesgebiet.

 

Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel betonte, dass die Kaiserslautern dank dieses für die Stadt neuen Finanzierungsinstrumentes mehr Planungssicherheit habe.

 

Bei der Platzierung unterstützt wurde die Stadt durch die Deutsche Bank, die Helaba und die Stadtsparkasse Kaiserslautern. 

 

k.schlueter@derneuekaemmerer.de