Erster Schuldschein für Tochter der Stadt Wolfsburg

13.12.17 15:48

Neuland Wohnungsgesellschaft gibt Debüt am Schuldscheinmarkt

Von Melanie Weber

Erstmals hat die Neuland Wohnungsgesellschaft, eine Tochtergesellschaft der Stadt Wolfsburg, einen Schuldschein begeben. Das Schuldscheindarlehen mit einem Volumen von 75 Millionen Euro soll zur Finanzierung des operativen Geschäfts beitragen, außerdem werden bestehende Kredite abgelöst.

Die Neuland Wohnungsgesellschaft, eine Tochter der Stadt Wolfsburg, hat ihr Debüt am Schuldscheinmarkt gegeben. Das Schuldscheindarlehen hat ein Volumen von rund 75 Millionen Euro und soll zur Finanzierung von Neubauprojekten und dem Kauf von Grundstücken eingesetzt werden. Des Weiteren sollen mit den frischen Mitteln bestehende Kredite abgelöst werden. Die einzelnen Tranchen haben Laufzeiten zwischen sieben und 20 Jahren, Details zur Verzinsung wollte Neuland aus Datenschutzgründen nicht nennen.

 

Die Entscheidung für das Instrument Schuldscheindarlehen sei nach reiflicher Überlegung gefallen, erklärte Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand. Mittlerweile sei man überzeugt, dass man keine bessere Finanzierungart habe wählen können – auch mit Blick auf die Erweiterung der Investorenbasis: „Bei den aktuellen Zinsen sind viele Investoren auf der Suche nach lukrativen und sicheren Anlageangeboten, die Renditen abwerfen. Mit unserem ersten Schuldscheindarlehen erschließen wir so neue Kreise, die bereit sind, in unsere Zukunft und die der Stadt Wolfsburg zu investieren. Damit können wir die Stadtentwicklung weiter vorantreiben und sichern uns langfristig ab“, sagte Brand weiter.

 

melanie.weber@frankfurt-bm.com