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13.02.19
Haushalt

Bäder: In Mönchengladbach schwimmt es sich am teuersten

Viele Schwimmbäder würden ohne happige Zuschüsse ihrer Träger nicht überleben. Bei den Eintrittspreisen langen die Kommunen aber höchst unterschiedlich zu, zeigt der Vergleich der 25 größten deutschen Städte.

Was es in Karlsruhe zum Nulltarif gibt, kostet in Mönchengladbach im günstigsten Fall 8,40 Euro: der Eintritt in ein kommunales Schwimmbad. Das Reiseportal 5vorFlug wollte wissen, wie teuer der Hallenbadbesuch in den 25 größten deutschen Städten ist und hat dafür die Tarife verglichen, die ein Erwachsener jeweils für das Schwimmen ohne zeitliches Limit zahlen muss – in den meisten Fällen also die Kosten einer Tageskarte. Das Ergebnis, der „große Hallenbad-Preisindex“, zeigt den Eintrittspreis für das jeweils günstigste kommunal betriebene Bad einer Stadt. Er allein war für das Ranking ausschlaggebend, andere Faktoren wie Ausstattung oder Erhaltungszustand spielten keine Rolle.

Klarer Sieger ist die Stadt Karlsruhe: im dortigen Hallenbad Grötzingen können die Bürger tatsächlich kostenlos schwimmen - das sei "einzigartig in ganz Deutschland", wirbt das Bad auf seiner Website. Mit deutlichem Abstand folgen die Städte Mannheim (Herschelbad) und Augsburg (Spickelbad): Hier zahlen Erwachsene 3,70 Euro. Überhaupt ist das Mittelfeld eng besetzt: Der Medianpreis für das günstigste Bad vor Ort liegt bei 4,50 Euro.

Berlin, Hamburg und Mönchengladbach verlangen am meisten

Mindestens fünf oder mehr Euro verlangen schließlich auch nur insgesamt fünf Großstädte: Im Dresdner Nordbad und im Frankfurter Textorbad zahlt ein Erwachsener glatt 5 Euro Eintritt, im Berliner Stadtbad Neukölln sind es 5,50 Euro. Noch teurer wird es in der Freien und Hansestadt Hamburg, wo das Bad St. Pauli mit 6,20 als günstigste Option lockt – und damit immerhin noch über zwei Euro weniger kostet als das Stadtbad Rheydt, das günstigere der beiden Hallenbäder in Mönchengladbach.

s.nitsche(*)derneuekaemmerer(.)de