16.06.16
Haushalt

Bund fördert Integration mit 200 Millionen Euro

Bundesbauministerin Hendricks (SPD) stellt den Kommunen mehr Geld für die soziale Stadtentwicklung zur Verfügung. Gefördert werden soll der Ausbau von Bildungs- und Sozialeinrichtungen, der das Zusammenleben von Einheimischen und Neuankömmlingen verbessert.

Ab dem nächsten Jahr wird der Bund bis einschließlich 2020 jährlich 200 Millionen Euro investieren, um die Integration der hier lebenden Ausländer voranzubringen.  Das Geld soll vor allem in den Ausbau von Bildungseinrichtungen, Stadtteilzentren und Bürgerhäusern fließen und so den sozialen Zusammenhalt in den Kommunen stärken.

 

„Mir ist wichtig, dass der Investitionspakt allen Menschen zugutekommt, Neuankömmlingen und Einheimischen. Mit diesen Investitionen können wir heute die sozialen Ghettos von morgen verhindern. Denn wir brauchen nicht nur genügend bezahlbaren Wohnraum, wir brauchen auch die Ertüchtigung der sozialen Infrastruktur als Grundlage für den sozialen Zusammenhalt in Städten und Gemeinden. Das sind beispielsweise Begegnungszentren, Stadtteilzentren, Stadtteilschulen oder Kitas“, erläutert Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) den Hintergrund des Förderprogramms.

 

 

Weitere 100 Millionen Euro sollen über die bereits existierenden Stadtumbauprogramme und das Programm Soziale Stadt bereitgestellt werden. Insgesamt stehen damit ab dem Jahr 2017 pro Jahr zusätzlich 300 Millionen Euro für die soziale Stadtentwicklung zur Verfügung. Die Kommunen sollen die Gelder bei den Ländern beantragen können. 

 

a.mohl(*)derneuekaemmerer(.)de