Stadt Köthen muss sparen

23.04.18 21:27

Haushaltssperre: Köthen darf 640.000 Euro nicht ausgeben

Von Anne-Kathrin Meves

Köthens Oberbürgermeister kündigt eine Haushaltssperre an. Die Kommunalaufsicht des Landkreises Anhalt-Bitterfeld verlangt, dass die Stadt rund 640.000 Euro einsparen muss. Erst dann kann sie den Haushalt genehmigen.

Die Stadt Köthen muss rund 640.000 Euro bei bereits geplanten Investitionen einsparen. Dieser Betrag soll mit Sperrvermerken versehen werden, fordert laut Mitteldeutscher Zeitung die Kommunalaufsicht des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Sobald der Stadtrat die Haushaltssperre beschließt, genehmigt die Kommunalaufsicht den Haushalt der Stadt mit mehr als 27.000 Einwohnern.

Oberbürgermeister Bernd Hauschild (SPD) kündigte bei der Hauptausschusssitzung des Stadtrates in der vergangenen Woche bereits an, dass die Sperren unumgänglich sind: „Wenn wir einen genehmigten Haushalt haben wollen, müssen wir diese Sperren aussprechen“, zitiert ihn der Zeitungsbericht.

Demnach sind von den Sperrvermerken alle städtischen Bereiche betroffen. So muss die Stadtverwaltung den Rotstift bei insgesamt 40 Vorhaben ansetzen. Unter anderem bei der Gebäudeunterhaltung und der Straßensanierung muss die sachsen-anhaltinische Stadt nun sparen.

ak.meves@derneuekaemmerer.de