15.04.16
Haushalt

Hilden: Kämmerer verhängt erneut Haushaltssperre

Die NRW-Stadt Hilden kämpft wieder einmal mit gesunkenen Gewerbesteuereinnahmen. Kämmerer Klausgrete zog nun die Notbremse und erließ eine Haushaltssperre.

Heinrich Klausgrete, der Kämmerer der Stadt Hilden, hat nach Informationen der Rheinischen Post erneut eine Haushaltssperre verhängt. Grund sind Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer in Höhe von 3 Millionen Euro pro Jahr.

 

Für bereits vom Stadtrat beschlossene Vorzeige-Projekte wie das 7,5-Millionen-Euro schwere Integrierte Innenstadt-Konzept gibt es nun vorerst kein Geld mehr aus der Stadtkasse. Auch bei der Anschaffung von Fahrzeugen und Computertechnik soll kräftig gespart werden.

 

Hildens Kämmerer hatte bereits im November 2015 eine Haushaltssperre verhängt. Auch damals hatten deutlich niedrigere Gewerbesteuereinnahmen zu diesem Schritt geführt.

 

Alleine in diesem Jahr nimmt Hilden Kredite in Höhe von 13 Millionen Euro auf. Die Verschuldung der Stadt steigt von 22,8 auf 34,6 Millionen Euro.

 

Hilden liegt im Kreis Mettmann und hat rund 54.900 Einwohner.

 

a.mohl(*)derneuekaemmerer(.)de