Interkommunale Zusammenarbeit in NRW

15.12.16 15:22

NRW: Datenbank soll interkommunale Zusammenarbeit erleichtern

Von Vanessa Wilke

Das Land Nordrhein-Westfalen bietet seinen Kommunen ein neues Portal zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Online-Plattform bietet Informationen, soll aber vor allem auch den Dialog unter den Kommunen fördern.

Das NRW-Innenministerium hat am Mittwoch die Online-Plattform „Interkommunale Zusammenarbeit“ live geschaltet. Die neue Datenbank bietet interessierten Kommunen Informationen über Gesetze, Verordnungen, Urteile und Fachliteratur, Checklisten, Musterformulare und Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit, Antworten auf oft gestellte Fragen (FAQ), eine Hotline und einen Newsletter. Die nordrheinwestfälischen Kommunen haben zudem die Möglichkeit eigene Ideen und Erfahrungen in die Datenbank einzubringen.

 

Die Bandbreite der Themen ist groß. Es gibt Projektbeispiele aus den Bereichen Ver- und Entsorgung, Verwaltung, Schule, Soziales, Klima und mehr. Ein Best-Practice-Beispiel befasst beispielsweise sich mit der Einrichtung eines einheitlichen Finanzzentrums der münsterländischen Gemeinden Nottuln und Havixbeck. Ein anderes Beispiel zeigt, wie es gelingt die Bürger in eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg einzubinden.

 

Das Land NRW fördert das Projekt mit rund 525.000 Euro aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz. Beim Aufbau der Datenbank haben sich vor allem die Kommunalen Spitzenverbände engagiert. Die Kommunalagentur NRW ist Betreiber der Online-Plattform. Kommunen können jetzt unter www.interkommunales.nrw auf die Datenbank zugreifen.

 

v.wilke@derneuekaemmmerer.de