Haushaltssperre für Sankt Augustin

25.07.18 09:21

Sankt Augustin: Bürgermeister verhängt Haushaltssperre

Von Anne-Kathrin Meves

Auf die Rückzahlung von Gewerbesteuern hat Sankt Augustins Bürgermeister mit einer Haushaltssperre reagiert. Sowohl die Arbeit der Verwaltung als auch laufende Projekte sollen laut Kämmerer Stephan Rupp jedoch so wenig wie möglich davon betroffen sein.

Sankt Augustin muss sparen. Bürgermeister Klaus Schumacher (CDU) hat daher Ende vergangener Woche eine Haushaltssperre für die nordrhein-westfälische Stadt verhängt. Auslöser ist laut Pressemitteilung die Erstattung von rund 4,3 Millionen Euro Gewerbesteuer. Mit der Haushaltssperre kann der Mitteilung zufolge ein Nachtragshaushalt für die Stadt mit knapp 57.000 Einwohnern vermieden werden.

 

Auswirken soll sich die Haushaltssperre dabei so wenig wie möglich auf die Arbeit der Verwaltung und auf laufende Projekte. „Wir haben deshalb den Haushalt auf Positionen durchforstet, bei denen voraussichtlich Einsparungen erzielt werden können oder wo bereits heute klar ist, dass sie in das Haushaltsjahr 2019 verschoben werden,“ erklärt Kämmerer Stephan Rupp.

 

Gespart werden soll vor allem bei Tiefbaumaßnahmen, die sich in diesem Jahr nicht mehr umsetzen lassen, oder auch beim Personal. Allein dort ließen sich laut Mitteilung etwa eine Million Euro einsparen. Einen Nachtragshaushalt werde es dann voraussichtlich erst im nächsten Haushaltsjahr geben.

 

ak.meves@derneuekaemmerer.de