Zwangsverwalter geht nach einem Jahr Arbeit

26.01.15 17:56

Unstrut-Hainich-Kreis: Zwangsverwaltung beendet

Von Marc-Fabian Körner

Seit Montag steht der Unstrut-Hainich-Kreis nicht mehr unter Beobachtung des eingesetzten Zwangsverwalters. Dieser hatte ein knappes Jahr die Aufsicht über den Haushalt des Kreises.

Zwangsverwalter Klaus Brodbeck, der vom Landesverwaltungsamt in Weimar vor einem knappen Jahr eingesetzt worden war, um die Finanzen des Landkreises Unstrut-Hainich zu ordnen, hat seine Arbeit zum 26. Januar eingestellt. Dies sei im "allseitigen Einvernehmen" geschehen, so die zuständige Behörde. Wie der MDR berichtete, hat es der Kreis geschafft, eine Haushaltssatzung und ein Haushaltssicherungskonzept für das Jahr 2014 zu beschließen. Für die Realisierung der finanziellen Einschränkungen ist nun der Landkreis verantwortlich.


Im vergangenen Februar hatte Landrat Zanker (SPD) noch versucht, gerichtlich gegen die Einsetzung eines Zwangsverwalters vorzugehen. Dieses Vorhaben scheiterte aber. Spannungen zwischen den beiden Männern hatten im September so weit geführt, dass Brodbeck kurzzeitig sein Amt niederlegte, da er sich nicht mehr dazu im Stande sah, konstruktiv arbeiten zu können.