Die neue Ausgabe von Der Neue Kämmerer steht jetzt zum Lesen bereit!

Frankfurt Business Media

12.03.20
Haushalt

Von Betongold, Aufstiegen und Anleihen

Am morgigen Freitag erscheint die neueste DNK-Zeitung. Titelthema: Der Preisboom im Immobiliensektor– und wie deutsche Städte Gegenmaßnahmen ergreifen.

Die Mieten und Immobilienpreise steigen in vielen deutschen Großstädte. Metropolen wie München, Berlin oder Stuttgart investieren daher massiv in den Wohnungsbau. Doch wie viel genau? Um das herauszufinden und die wohnungspolitischen Strategien miteinander vergleichen zu können, hat die Redaktion von „Der Neue Kämmerer“ für die aktuelle Titelgeschichte eine Umfrage unter elf Städten durchgeführt.

Ein Ergebnis: Die Herausforderungen der Gemeinden sind durchaus vergleichbar, doch die wohnungspolitischen Strategien unterscheiden sich teils deutlich. Freiburg etwa plant einen neuen Stadtteil mit 6.800 Wohnungen und investiert in den kommenden Jahren im Schnitt 70 Millionen Euro. Münster will 2.000 Wohnungen im Jahr schaffen und nimmt hierfür bis 2023 rund 750 Millionen Euro in die Hand.

Solche Summen müssen finanziert werden. Die Stadt München ist einen ungewöhnlichen Weg gegangen hat vor kurzem als erste europäische Großstadt eine „soziale Anleihe“ begeben, um Wohnraumprojekte zu finanzieren. Wir trafen uns mit Kämmerer Christoph Frey , um mehr über die Hintergründe der Transaktion zu erfahren. Ob ein solcher Social Bond auch für andere Städte eine Option ist, können Sie in der 1. Ausgabe 2020 von „Der Neue Kämmerer“ nachlesen, die am morgigen Freitag erscheint.

Nachhaltige Finanzierung und Epsas

Wenn der Wohnraum vielerorts auch knapp ist, so sollen sich unsere Leser beim DNK zumindest fachlich zu Hause fühlen. Deshalb finden sich in der aktuellsten Ausgabe Artikel zum neuen Regelwerk für nachhaltige Finanzierungen, zum Deutsche Public Corporate Governance-Musterkodex (D-PCG-Musterkodex) und eine Kurzbilanz zur Entwicklung der europäischen Rechnungslegungsnormen für öffentliche Gebietskörperschaften, kurz Epsas.

Unsere Redaktion sprach zudem mit Gelsenkirchens Kämmerin Karin Welge (SPD), die sich zur Oberbürgermeisterin wählen lassen will. „Das Amt der Oberbürgermeisterin bietet die Möglichkeit, eine Klammer um all die Themen eines städtischen Zusammenlebens zu bilden, sie kreativ zu verbinden und systematisch zu vernetzen“, sagte sie unserer Redaktion.

Zuletzt attackierten Hacker mehrere Kommunen und legten die Verwaltungsprozesse lahm. Deshalb sprach der DNK unter anderem mit Arne Schönbohm, Präsident des Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI), darüber, wie groß die Gefahrenlage tatsächlich ist.

„Das Amt bietet die Möglichkeit, eine Klammer um all die Themen eines städtischen Zusammenlebens zu bilden.“

Karin Welge, Kämmerin

Wie sieht die #Stadtvonmorgen aus?

Auch die Lage in Kaiserslautern hat sich die DNK-Redaktion näher angeschaut. 11 Millionen Euro fehlen dem dortigen Fußballclub 1. FC Kaiserslautern – durch das Coronavirus fehlende Zuschauereinnahmen noch nicht eingerechnet. Nun wird wieder die Idee einer „FCK-Steuer“ ins Spiel gebracht, was dem Steuerzahlerbund gar nicht gefällt.

Erstmals enthalten ist in dieser Ausgabe das neue DNK-Ressort #Stadtvonmorgen. Hier werden die künftigen Herausforderungen deutscher Metropolen beleuchtet – und Lösungsansätze herausgearbeitet. In der Debüt-Auflage von #Stadtvonmorgen geht es um progressive Oberbürgermeister, das Konferenzformat „Daring Cities“, die agile Verwaltung in Duisburg sowie den Status quo und künftigen Möglichkeiten des autonomen Verkehrs.

Viel Gewinn beim Lesen wünscht Ihre DNK-Redaktion!

v.wilke(*)derneuekaemmerer(.)de

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