Übernimmt im badischen Rheinfelden die Leitung der Kämmerei: Kristin Schippmann.

Stadt Rheinfelden

04.05.20
Personen & Positionen

Neue Kämmerin in Rheinfelden

Die Kämmerei im baden-württembergischen Rheinfelden bekommt mit Kristin Schippmann ab Juli eine neue Chefin. Ihr Vorgänger verabschiedet sich in den Sonderurlaub.

Kristin Schippmann wird die neue Kämmerin in der Stadt Rheinfelden (Baden). Die Position übernimmt die 30-Jährige offiziell ab Juli. Bis dahin arbeitet ihr Vorgänger Udo Düssel sie ein, wie die Stadt auf DNK-Nachfrage bestätigte.

Der Kämmererwechsel geschieht in einer herausfordernden Zeit: Im vergangenen Monat hat die 33.000-Einwohner-Stadt wegen der Coronakrise eine Haushaltssperre verhängt und verkündete, im Ergebnishaushalt verbleibe trotzdem ein Defizit.

Schippmann fühlt sich den Herausforderungen allerdings gewachsen. „Knappe Kassen sind mir nicht unbekannt“, so Schippmann. Die gebürtige Thüringerin hat zuletzt bei den Städten Titisee-Neustadt (2019 bis 2020) und Stühlingen (2015 bis 2019) jeweils die Finanzverwaltung geleitet.

Kämmerer Düssel auf dem Weg in den Ruhestand

Udo Düssel war über ein viertel Jahrhundert im badischen Rheinfelden angestellt. 1994 trat er bei der Stadtverwaltung zunächst eine Arbeitsstelle in der Grundstücksabteilung an und übernahm wenig später die Leitung. 1999 wechselte er zur Haushaltsabteilung und wurde zum stellvertretenden Leiter der Stadtkämmerei ernannt.

Der 53-Jährige scheidet Ende Juni aus der Kämmerei aus. Auf DNK-Nachfrage erklärte die Stadt, dass Düssel anschließend bis zum Eintritt in die Pension für 15 Jahre in den unbezahlten Sonderurlaub gehe.

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