15.06.18
Prozessmanagement & IT

Digitalpakt kommt nicht voran

Der Bund hat versprochen, fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schulen bereitzustellen. Doch seitdem ist nichts passiert. Die Kultusminister wollen sich das nicht länger bieten lassen und fordern konkrete Schritte.

Mehrere Kultusminister sind unzufrieden mit der aus ihrer Sicht unzureichenden Umsetzung des Digitalpakts durch den Bund. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, erwarten die Landespolitiker, allen voran Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), dass die Bundesregierung schnellstmöglich eine Bund-Länder-Vereinbarung auf den Tisch legt. Bislang gebe es lediglich ein Eckpunktepapier, wie es mit dem Digitalpakt konkret weitergehe, sei aber unklar.

 

Mit dem Digitalpakt will der Bund allen Schulen in Deutschland insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen. In dieser Legislaturperiode sollen 3,5 Milliarden Euro fließen. Das Geld soll in eine bessere IT-Ausstattung investiert werden.

 

Er wolle, dass die vom Bund zugesagten Gelder auch wirklich ab dem kommenden Jahr fließen, betonte Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD). Die Zeit dränge, das Geld aus dem Digitalpakt werde vor Ort dringend gebraucht, ergänzte seine Kollegin aus Baden-Württemberg.

 

a.mohl(*)derneuekaemmerer(.)de