Öffentliche Beschaffung

22.02.16 16:12

Dresden punktet bei der elektronischen Vergabe

Von Ariane Mohl

Weil sie schon sehr früh auf die vollständige elektronische Vergabe auch unterhalb von EU-Schwellenwerten umgestiegen ist, wurde die Stadt Dresden jetzt bei einem Bundeswettbewerb ausgezeichnet.

Wenn es um die vollständige elektronische Abwicklung von Vergaben geht, hat die Stadt Dresden die Nase vorn. Die Landeshauptstadt von Sachsen wurde für ihren „Systemwechsel“ auf die vollständige elektronische Abwicklung von Vergaben auch unterhalb der EU-Schwellenwerte beim Wettbewerb „Innovation schafft Vorsprung“ ausgezeichnet.

 

Mit dem vom Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. gemeinsam initiierten Preis werden beispielhafte Innovationen im öffentlichen Beschaffungswesen aus Deutschland und der Schweiz prämiert.

 

Spätestens ab 18. Oktober 2018 müssen gemäß EU-Vergaberichtlinie alle öffentlichen Auftraggeber die elektronische Angebotsabgabe zulassen. Die Landeshauptstadt Dresden lässt für die Bereiche Reinigungs-, IT-, Hausmeisterdienstleistungen und Fahrzeuglieferungen seit Sommer 2012 Angebote nur noch elektronisch zu. Damit erfüllte die Landeshauptstadt bereits sehr früh alle Anforderungen, die durch die neuen EU-Richtlinien vorgeschrieben sind.

 

a.mohl@derneuekaemmerer.de