15.01.15
Prozessmanagement & IT

Nur wenige Kommunen bieten Online-Zahlung an

Bargeldloses Bezahlen von Rechnungen der Verwaltung ist für die Bürger derzeit in rund zwei Dritteln aller Kommunen möglich, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Eine Bezahlung über das Internet wird dagegen von den Kommunen bislang nur selten angeboten.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat gemeinsam mit der Initiative GeldKarte e.V eine Umfrage zu Möglichkeiten der elektronischen Zahlung in Kommunen durchgeführt. Eines der Ergebnisse: Derzeit geben zwei Drittel der befragten Kommunen ihren Bürgern die Möglichkeit, Rechnungen der Verwaltung vor Ort per Karte zu bezahlen. Eine Bezahlung außerhalb der Öffnungszeiten über das Internet dagegen ist nur bei 13 Prozent der befragten Kommunen möglich.


Sowohl bei den Verwaltungsmitarbeitern als auch bei den Bürgern ist die beliebteste Bezahlmethode nach wie vor die Barzahlung. Auf dem zweiten Platz folgt die Zahlung per EC-Karte. Die Bareinnahmen in Bürgerämtern liegen laut der Umfrage meist unter 1.000 Euro pro Tag. Dennoch: 78 Prozent der Befragten seien der Meinung, dass bargeldloses Bezahlen den bürokratischen Aufwand reduziere, so die Initiatoren der Umfrage. Nach Meinung von 65 Prozent der kommunalen Verantwortlichen trage die Nutzung elektronischer Bezahlmethoden außerdem zu einem moderneren Image der Kommune bei.


Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin vertritt nach eigenen Angaben die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Politik und Medien. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem diverse Banken und Bankenverbände.