Digitalisierung an Schulen in Baden-Württemberg

14.02.17 11:22

Städtetag Baden-Württemberg fordert mehr Geld für Digitalisierung an Schulen

Von Anne-Kathrin Meves

Der Städtetag Baden-Württemberg fordert vom Land, die erforderlichen Mittel für die Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik zur Verfügung zu stellen. Allein dafür würden 300 Millionen Euro benötigt.

Der Städtetag Baden-Württemberg mahnt das Land, mehr Mittel für die Ausstattung von Schulen mit digitaler Technik zur Verfügung zu stellen. „Die seit diesem Schuljahr geltenden neuen Bildungspläne des Landes erfordern eine Vollvernetzung der Schulen“, heißt es in einer Mitteilung des Städtetags. Da­für alleine würden mindestens 300 Millionen Euro be­nötigt. Um WLAN in den Klassenräumen sinnvoll für digita­len Unterricht nutzen zu können, seien weitere Investiti­onen in den Gerätebestand und in Unterrichtsmaterialien erforderlich.

Wenn die Landesregierung Baden-Württemberg zum Digitalisierungsland Nr. 1 machen wolle, müsse sie das Funda­ment dafür in den Schulen schaffen, fordert der Städtetag. „Oh­ne den Treibstoff Geld kann diese Digitalisierungsrakete nicht zünden“, stellt Städtetagsdezernent Norbert Brugger fest. Seit der Reform 2016 sieht erstmals auch der Bildungsplan für die etwa 2.500 Grundschulen den Einsatz moderner Me­dien vor.

anne-kathrin.meves@frankfurt-bm.com