Mit Oliver Lind hat die Stadt Herten im Ruhrgebiet seit diesem Monat einen neuen Kämmerer. Er ist der Nachfolger von Matthias Steck, der Ende 2020 nach acht Jahren als Kämmerer in den Ruhestand gegangen ist.

Der neue Kämmerer der Stadt Herten, Oliver Lind, hat Anfang Mai seinen Dienst angetreten. Wie die 65.000-Einwohnerstadt mitteilte, ist er neben den Finanzen auch für das Rechts- und Ordnungsamt, das Bürgerbüro sowie den Feuerschutz und Rettungsdienst zuständig.

Bei der Wahl im März hatte Lind 32 der 54 Stimmen des Stadtrats bekommen. Seine Amtszeit beträgt acht Jahre. Zuletzt war der 48-Jährige Vorstandsmitglied bei der Fakt Immobilien AG. Zuvor hatte der Jurist als Fachanwalt für Verwaltungsrecht mit dem Schwerpunkt Bauen gearbeitet.

Ex-Kämmerer hat Stadtfinanzen gestärkt

Sein Vorgänger Matthias Steck hat sich Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet. Er war seit Januar 2013 als Stadtkämmerer in Herten tätig. Laut einer Mitteilung der Stadt war Steck maßgeblich an der Umsetzung des Stärkungspakt Stadtfinanzen und der damit verbundenen Schuldentilgung der Stadt Herten beteiligt.

Wie der neue Kämmerer Lind ist auch Steck Jurist. Nach dem zweiten Staatsexamen war er ab 1992 als Rechtsrat bei der Stadt Haltern am See tätig, und wurde dort bald in den Verwaltungsvorstand berufen. Ab 1999 war Steck in Haltern am See für ein Dezernat zuständig, zuletzt vor seinem Wechsel nach Herten für die Ämter Feuerwehr, Rechtsamt, Standesamt Bauplanungsamt sowie das Bauordnungsamt.

a.jarchau(*)derneuekaemmerer(.)de

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Sie wollen wissen, welcher Kämmerer wohin wechselt? Dann besuchen Sie unsere DNK-Themenseite Kämmererwechsel.

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