Coronavirus: Was Kämmerer in der Krise wissen müssen

Der weltweite Ausbruch des Coronavirus stellt auch die Kommunen und ihre Kämmerer in Deutschland vor große Herausforderungen. Wie geht das Leben der Stadtgesellschaft in Zeiten von Social Distancing weiter? Wie meistern die Städte und ihre Eigenbetriebe die finanziellen Auswirkungen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt Der Neue Kämmerer.

Der neue Vorsitzende des Städtetags Nordrhein-Westfalen und sein Stellvertreter: Pit Clausen und Thomas Hunsteger-Petermann (v.l.)

Bielefelder OB Pit Clausen zum Vorsitzenden des NRW-Städtetages gewählt

Pit Clausen löst Thomas Hunsteger-Petermann als Vorsitzender des Städtetags NRW ab. In der virtuellen Mitgliederversammlung am Mittwoch äußerte der Bielefelder OB sich zum kommunalen Finanzpaket und zur Altschuldenlösung.

Corona stellt die Kommunen vor eine Zerreißprobe: Ein strategisches Anlage- und Zinsmanagement ist jetzt wichtig.

Zeit der fiskalischen Entspannung ist vorbei

Bereits vor der Coronakrise waren die Bedingungen für das Anlagemanagement in vielen Kommunen herausfordernd. Eine aktuelle Studie zeigt, dass den Kämmerern auch jetzt einige der bekannten Baustellen erhalten bleiben.

Gibt Einblicke in die Digitalisierung von öffentlichen Verwaltungen: der „Branchenkompass Public Sector 2020“ vom F.A.Z.-Institut und Sopra Steria.

Die Digitalisierung erfordert eine neue Innovationskultur

Die Digitalisierung in Verwaltungen beschleunigt sich: Der „Branchenkompass Public Sector 2020“ zeigt aktuelle Trends der Digitalisierung auf.

Die buchstäbliche Ruhe vor dem Sturm: schon vor der Coronakrise waren die Kämmerer sich bewusst, dass die Digitalisierung noch weiter vorangebracht werden muss.

Die Ruhe vor dem Sturm

Die Einnahmeeinbrüche, für die die Coronakrise sorgt, kamen für die Kommunen völlig unerwartet. Viele Kämmerer schätzten die Finanzsituation allerdings schon im Herbst vergangenen Jahres skeptischer ein als zuvor, zeigt das KfW-Kommunalpanel 2020.

Die Stadt Pirmasens gehört zu den am höchsten verschuldeten Städten Deutschlands.

Eine kalte Dusche für Pirmasens

130 Milliarden Euro umfasst das Konjunkturpaket der Bundesregierung gegen die Coronakrise. Doch die erhoffte Altschuldenlösung bleibt aus. Das sorgt mancherorts für Enttäuschung. Beispiel: Pirmasens.

Corona wirbelt den Haushaltsplan des Main-Kinzig-Kreises durcheinander.

Main-Kinzig-Kreis: Haushaltssperre gegen Nachtragshaushalt

Der Main-Kinzig-Kreis hat eine Haushaltssperre erlassen. Auch wenn die Auswirkungen der Coronakrise derzeit noch nicht spürbar sind, sollen Städte und Gemeinden Planungssicherheit behalten.