Coronavirus: Was Kämmerer in der Krise wissen müssen

Der weltweite Ausbruch des Coronavirus stellt auch die Kommunen und ihre Kämmerer in Deutschland vor große Herausforderungen. Wie geht das Leben der Stadtgesellschaft in Zeiten von Social Distancing weiter? Wie meistern die Städte und ihre Eigenbetriebe die finanziellen Auswirkungen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt Der Neue Kämmerer.

Hat wegen der Coronakrise eine Haushaltssperre verhängt: die Stadt Dresden.

Ärger um Haushaltssperre in Dresden

Der Finanzbürgermeister der sächsischen Landeshauptstadt hat bis auf Weiteres eine Haushaltssperre ausgesprochen. Die Grünenfraktion kritisiert den Schritt als „Akt der Selbstermächtigung“.

Müssen sich Kämmerer auf harte Kreditverhandlungen mit ihren Banken einstellen? Es sieht nicht so aus.

Banken sehen keine kommunale Kreditklemme

Eine DNK-Umfrage unter Banken hat ergeben, dass die Finanzierungssituation für Kommunen trotz der Corona-Pandemie entspannt ist. Banken nehmen dennoch finanzielle Engpässe bei öffentlichen Kunden wahr.

Längst werden nicht mehr nur Konzerte und Kulturveranstaltungen im Livestream übertragen. Auch Kommunen bekommen durch die Coronakrise einen Digitalisierungsschub.

„Instrumente wie die E-Akte müssen zur Norm werden“

Kommunen setzen auf digitale Lösungen, um der Coronakrise zu begegnen. Rechtsexperte Nicolas Sonder erwartet davon einen Schub für die Digitalisierung.

Kämmerer fordern in einem DNK exklusiv vorliegenden Positionspapier zur Coronakrise Soforthilfen.

DNK-Exklusiv: Positionspapier zur Coronakrise

In einem aktuellen Positionspapier, das DNK exklusiv vorliegt, fordern vier namhafte SPD-Kommunalpolitiker Soforthilfe von Bund und Ländern für die von der Coronakrise getroffenen Städte und Gemeinden. Anders als anfangs angenommen, treffe die Krise alle Kommunen und mitnichten nur die finanzschwachen.

Sind in der Coronakrise häufig leer: Die Busse des ÖPNV.

Coronakrise setzt ÖPNV massiv unter Druck

Wegen wegbrechender Einnahmen rechnen kommunale Verkehrsunternehmen mit Milliardeneinbußen. Viele ÖPNV-Anbieter könnten die Coronakrise nicht überleben.

Arbeitet auch in der Coronakrise weiter an einer Altschuldenlösung: Das Bundesfinanzministerium.

Bund verspricht Kommunen vorerst nur indirekte finanzielle Hilfe

Die Bundesregierung will Kommunen in der Coronakrise mit einem „Schutzschild“ für Unternehmen nur indirekt die finanzielle Basis sichern. Auf die Übernahme von Altschulden können Kämmerer trotz der Pandemie weiter hoffen.