Digitale Verwaltung

Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, sich mit den Chancen, aber auch den Risiken der Digitalisierung auseinandersetzen zu müssen. Der Neue Kämmerer informiert über neue Trends und vielversprechende digitale Lösungen für die Verwaltung.

Digitalisierung: Deutsche trauen Behörden nichts zu

Viele Deutsche sind offenbar skeptisch, wenn es um die Chancen der Digitalisierung geht. Am ehesten trauen sie der Wirtschaft zu, mit den Herausforderungen umzugehen, am wenigsten zuversichtlich blicken sie auf Behörden, zeigt eine aktuelle Studie.

E-Government: Bürger ärgern sich über Inkonsequenz

Die digitale Verwaltung bringt aus Sicht der Bürger viele Vorteile mit sich. Aber umständliches Verwaltungsdeutsch und Verfahren mit Medienbrüchen sind vielen Nutzern ein Ärgernis, zeigt eine aktuelle Studie.

Blockchain ist für die Verwaltung immer noch Neuland

Für die öffentliche Hand ist das Thema Blockchain weitgehend unbekannt, zeigt eine aktuelle Studie. Wer sich mit der neuen Technologie auskennt, sieht durchaus einen konkreten Nutzen. Doch viele Verwaltungsmitarbeiter benennen auch Risiken.

Smart City: Hamburg top, Stralsund flop

Wie digital sind Deutschlands Städte wirklich? Das hat eine neue Untersuchung mittels eines Scores errechnet. Besonders gut schneiden wenig überraschend die Metropolen ab – aber es gibt auch Ausnahmen.

Zwei von drei Bürgern finden ihre Kommune nicht digital

Das Thema „Smart City“ ist in aller Munde. Doch in der Wahrnehmung der Bürger ist die Digitalisierung noch lange nicht in ihren Wohnorten angekommen, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Viele Kommunen hängen mit der E-Rechnung hinterher

Die E-Rechnung ist für viele Kommunen immer noch ein Fremdwort – häufig werden Rechnungen weiterhin ausgedruckt. Auch beim Thema E-Payment gibt es Luft nach oben, zeigt eine aktuelle Studie.

Glasfaserausbau: Telekom muss sich an Kosten beteiligen

Die Telekom darf in einem Wiesbadener Neubaugebiet ihre Glasfaserkabel mitverlegen. Dafür muss sich das Telekommunikationsunternehmen zur Hälfte an den Tiefbaukosten für den Breitbandkabelausbau beteiligen, hat die Bundesnetzagentur entschieden.

Kommunen sollen in den Datenhandel einsteigen

Städte und Gemeinden könnten ihre Einnahmesituation verbessern, wenn sie Daten der Bürger verkaufen statt verschenken würden, sagt der DStGB. Der Städtetag wiederum sieht diesen Vorstoß kritisch.

Beamtenbund: „Kleinstaaterei“ bei Digitalisierung beenden

Viele Insellösungen, aber kein verbindlicher Masterplan: Um beim Ausbau des E-Governments schneller voranzukommen, fordert der Chef des Beamtenbundes einen Pakt für Digitalisierung. Dieser müsse eine seriöse Planung des personellen und finanziellen Aufwands beinhalten.

Digitalisierung der Verwaltung: Bürger werden ungeduldig

Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung macht kaum Fortschritte, finden die Bürger – das zeigt eine aktuelle Studie. Nachholbedarf bescheinigt die Bevölkerung der Verwaltung vor allem bei wiederkehrenden Behördengängen und sozialen Leistungen. Zudem empfinden Bürger Online-Behördengänge insgesamt als zu kompliziert.

E-Government: EU-Kommission beschließt digitales Zugangstor

Die EU-Kommission will ein zentrales digitales Zugangstor für 13 wichtige Verwaltungsleistungen schaffen. Nutzer in allen Mitgliedsstaaten sollen so leicht und grenzüberschreitend Geburtsurkunden beantragen oder Unternehmen gründen können.

Linux-Aus kostet Stadt München fast 90 Millionen Euro

Als die Stadt München vor 14 Jahren auf die Linux-Variante Limux umstieg, wollte sie damit Geld sparen. Doch nun belastet die vom Rat beschlossene Rückkehr zu Windows die Stadtkasse mit erheblichen Summen.