Doppik/EPSAS

Während viele Kommunen noch mit der Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik kämpfen, bringt die EU mit den EPSAS die nächste Reform der Rechnungslegung auf den Weg. Wir halten Sie über die Debatte auf internationaler wie auf nationaler Ebene auf dem Laufenden.

Sachsens Kommunen hinken mit Doppik hinterher

Kommunen und Zweckverbände in Sachsen sind in Verzug mit der Umstellung auf die Doppik. Nur ein Bruchteil der Kommunen legt die Jahresabschlüsse fristgerecht vor, stellt der Sächsische Rechnungshof in seinem Jahresbericht fest.

Streit um Doppik-Umstellung: Grimma klagt gegen Kreis

Müssen sächsische Kommunen eine Eröffnungsbilanz vorlegen, damit ihr Haushalt genehmigt wird? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Verwaltungsgericht Leipzig. Geklagt hat die Stadt Grimma, die gegen die Doppik-Umstellung wettert.

Baden-Württemberg: Kommunen kämpfen mit Doppik-Umstellung

Die Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik geht in Baden-Württemberg schleppend voran. Bislang hat erst ein Drittel der Kommunen den Wechsel vollzogen, heißt es laut Gemeindeprüfanstalt. Doch die Zeit drängt.

EPSAS in der Diskussion: Idealtypisch vs. pragmatisch?

Zu wenig Transparenz, vorschnelles Handeln, falsche Zielrichtung: Die EU-Kommission muss sich einige Vorwürfe im Zusammenhang mit dem EPSAS-Projekt anhören. Viele der Kritikpunkte wurden nun auf einer Konferenz diskutiert. Dabei stand allerdings weniger der Sinn der EPSAS zur Debatte, sondern vielmehr die IPSAS als deren inhaltliche Basis.

EPSAS: Bundesrechnungshof und IDW fachen Debatte weiter an

Der Bundesrechnungshof und das Institut der Wirtschaftsprüfer setzen ihre öffentliche Debatte zur EU-weiten Harmonisierung der Rechnungslegung fort. Nachdem der Rechnungshof dem EPSAS-Projekt eine Absage erteilt hatte und die Wirtschaftsprüfer sich im Gegenzug für einheitliche Standards stark gemacht hatten, haben beide Seiten nun mit offenen Briefen nachgelegt.

EPSAS: Wirtschaftsprüfer kontern Kritik des Rechnungshofs

Das Institut der Wirtschaftsprüfer reagiert auf die scharfe Kritik des Bundesrechnungshofs an der geplanten EPSAS-Einführung – und verteidigt auch die Rolle der eigenen Zunft im Harmonisierungsverfahren.

EPSAS würden Deutschland bis zu 2,3 Mrd. Euro kosten

Am Dienstag veröffentlichte Eurostat die lange erwartete Kosten- und Nutzenevaluierung einer möglichen EPSAS-Einführung. Eurostat sieht sich durch die Studie darin bestätigt, dass der Nutzen der Einführung die Kosten übersteigen würde. Wesentlicher Kostentreiber der Einführung ist die Qualität der IT-Systeme.

EPSAS: Experte zweifelt an EU-Rechtskonformität

Ein aktuelles Rechtsgutachten stellt die europarechtliche Zulässigkeit einer EPSAS-Einführung in Frage: Der EU-Kommission würden derzeit die rechtlichen Grundlagen fehlen, eine EPSAS-Einführung wäre daher nicht ohne eine Änderung der EU-Verträge möglich. Allerdings würde eine EPSAS-Einführung nicht die Haushaltshoheit des Bundestages einschränken.

EU-Task-Force: Zeitplan für EPSAS steht

Aus Sicht des Leiters der EU-Task-Force zum Thema EPSAS, steht der Zeitplan für die Umsetzung der europäischen Rechnungslegung fest. Demnach soll die erste Implementierungsphase bereits im übernächsten Jahr beginnen.

Bundesrat gegen EPSAS

Auf Antrag der Länder Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Niedersachsen hat der Bundesrat am Freitag die Bundesregierung aufgefordert, sich auf europäischer Ebene gegen die Einführung der European Public Sector Accounting Standards (EPSAS) auszusprechen.

EPSAS: Kommunen droht weiterer Systemwechsel

Während viele Kommunen noch an der Doppik-Einführung arbeiten und Experten diskutieren, ob die Doppik auch für Bund und Länder sinnvoll wäre, könnte Deutschland von der EU überrollt werden.