Infrastruktur

Trotz sprudelnder Steuereinnahmen investieren die Kommunen zu wenig in ihre Infrastruktur. Der Personalmangel in der Verwaltung, aber auch der Boom in der Baubranche macht den Kommunen das Leben schwer. Der Neue Kämmerer hält Sie auf dem Laufenden.

Schlagloch Investitionspakt

Kommunen rufen Fördermittel nur zögerlich ab

Die 3,5 Milliarden Euro, die der Bund für kommunale Investitionsförderungen bereit gestellt hat, sind von den Kommunen erst knapp zur Hälfte abgerufen worden. Das förderte eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag zutage.

Studie: Kommunen müssen in Infrastruktur investieren

Laut einer Studie des DIW Berlin investieren Kommunen in Deutschland zu wenig in ihre Infrastruktur. Bund, Länder und Kommunen sollten viel mehr Geld ausgeben - und so private Investitionen ankurbeln.

Schrumpfende Kommunen: Studie empfiehlt Abriss

Insbesondere ostdeutsche Kommunen haben mit Leerstand zu kämpfen. Eine aktuelle Studie kommt zum Ergebnis, dass mitunter gezielter Abriss die beste Lösung sei, um die Kosten zu senken. Zugleich soll an anderer Stelle kräftig investiert werden.

Kommunen bauen Investitionsrückstand ab

Die Kommunen investieren mehr als in den Vorjahren, haben aber mit Kapazitätsengpässen zu kämpfen, heißt es im aktuellen KfW-Kommunalpanel. Viele Kämmerer blicken wenig optimistisch in die Zukunft.

Wohnraummangel stellt Städte vor größte Herausforderungen

Für Oberbürgermeister in ganz Deutschland ist derzeit der Wohnraummangel die größte Herausforderung. Bei der Lösung des Problems sehen sie auch die Länder, den Bund und die EU in der Pflicht, zeigen die Ergebnisse des aktuellen OB-Barometers.

Studie: Deutschland versagt beim Wohnungsbau

Zu langsam, zu bürokratisch, zu teuer: Beim Neubau von Wohnraum verfehlt der Bund die selbst gesteckten Ziele, heißt es in einer aktuellen Studie. Explodierende Bodenpreise bremsen den Neubau aus – nicht nur in den Metropolen.

Brandenburg: Landesregierung will Strabs abschaffen

Straßenausbaubeiträge gehören im Land Brandenburg bald der Vergangenheit an. Die Landesregierung beugt sich offenbar dem Druck einer Volksinitiative. Die kommunale Ebene ist alarmiert und fordert einen angemessenen finanziellen Ausgleich durch das Land.

5G-Ausbau: Kommunen wollen staatliche Gesellschaft

DStGB-Präsident Uwe Brandl will die Rolle des Staates beim Ausbau des 5G-Netzes stärken, weil der Markt alleine die Mammutaufgabe nicht schnell genug bewältige. Aus Sicht von Verkehrsminister Scheuer wiederum sind die Kommunen selbst Teil des Problems.

5G-Mobilfunk: Kommunen fordern Nachbesserungen

Droht der ländliche Raum durch die Vergabe der Mobilfunkfrequenzen ins Hintertreffen zu geraten? VKU und Landkreistag haben diese Sorge. Sie appellieren an den Bund und warnen vor einer digitalen Spaltung.

Sozialer Wohnungsbau: Bund ändert Vergaberichtlinie

Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware – deshalb will der Bund den sozialen Wohnungsbau ankurbeln: Kommunen sollen deutlich einfacher als bisher verbilligte Bundesgrundstücke kaufen können.

Studie: Wohnbauförderung erfolgt nach Zufallsprinzip

Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau kommen selten da an, wo sie am dringendsten benötigt werden, kritisiert eine aktuelle Studie. Die Kommunen seien mit dem Thema überfordert und benötigten mehr Unterstützung.

VKU: Bundesregierung beendet „Glasfaser-Piraterie“ nicht

Die Novellierung des DigiNetz-Gesetzes sorgt für Streit. Die kommunalen Unternehmen sehen ihre Erwartungen beim Mitverlegen von Glasfaserkabeln enttäuscht, auch die Privatwirtschaft äußert Kritik.