Stadtwerke: Beteiligungen der Kommunen

Die Zeiten, in denen die Stadtwerke die Cashcows der Kommunen waren, sind vorbei. Unternehmen dieser Branche leiden zudem unter der Energiewende. Welche Strategien haben sich bewährt? Antworten gibt die DNK-Themenseite.

Badenova: Vorwürfe zur Wettbewerbsverzerrung „haltlos“

Der Energieversorger Badenova wehrt sich gegen Vorwürfe zur Wettbewerbsverzerrung. Ihm wird vorgeworfen, zu hohe Renditen an kommunale Anteilseigner gezahlt zu haben. Das zuständige Kartellamt prüft nun die Vorgänge.

Dresden und Rostock kaufen Unternehmen zurück

Die Städte Dresden und Rostock sind auf Rekommunalisierungskurs. Dresden will in rund zwei Jahren wieder alleiniger Anteilseigner der Stadtreinigung sein, während Rostock die Wasserversorgung selbst übernimmt.

Finanzlage vieler Stadtwerke „besorgniserregend“

Viele Stadtwerke profitieren laut einer aktuellen Studie nicht von der boomenden Wirtschaft. Die Energiewende macht ihnen das Leben schwer, hohe Zuschüsse für den ÖPNV nehmen den kommunalen Unternehmen nach eigenen Angaben die Luft zum Atmen.

Stadtwerke Dinslaken schreiben Steag-Beteiligung weiter ab

Auch die Stadtwerke Dinslaken müssen weitere Abschreibungen bei ihren Anteilen am kommunalen Energiekonzern Steag vornehmen. Die Situation für die beteiligten Stadtwerke verschärft sich weiter. Denn im kommenden Jahr steht bereits die Refinanzierung des Deals an.

Netzausbau: Stadtwerke Lübbecke setzen auf Crowdfunding

2,5 Millionen Euro wollen die Stadtwerke Lübbecke mithilfe von Crowdfunding einsammeln. Das Geld soll in den Netzausbau fließen und die Stadtwerke-Kunden enger an den kommunalen Versorger binden.

Vollständig digital: Verbund begibt grünen Schuldschein

Der Stromversorger Verbund geht neue Wege in der Finanzierung. Zwar ist die aktuelle Transaktion nicht der erste grüne Schuldschein, den die Verbund AG begibt – aber der erste, der über eine vollintegrierte digitale Plattform läuft.