Ostdeutscher Kämmerertag

Ostdeutscher Kämmerertag

Geschlossene Veranstaltung für Finanzentscheider des öffentlichen Sektors in Ostdeutschland


Die Veranstaltung

„Praxisnahe Themen“, „kompetente Gesprächspartner“, „Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen“: Das zeichnete den „4. Ostdeutschen Kämmerertag“ in Potsdam aus Sicht der Teilnehmer besonders aus. Im Frühjahr 2018 wollen wir in diesem Sinne weitermachen und mit dem „5. Ostdeutschen Kämmerertag“ an den Erfolg der bisherigen Veranstaltungen anknüpfen.

 

Auch 27 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es mit Blick auf die Wirtschafts- und Finanzkraft zwischen West und Ost große Unterschiede. Die ostdeutschen Kommunen müssen laut Bertelsmann Stiftung mit 60 Prozent der westdeutschen Steuereinnahmen auskommen. Dies wird bisher durch die Zuweisungen aus dem Solidarpakt teilweise kompensiert. Doch die laufen 2020 aus. Wird mit dem neuen Länderfinanzausgleich alles besser? Mit Brandenburg und Thüringen stehen in gleich zwei ostdeutschen Ländern Gebietsreformen an, die bei Bürgern wie Kommunen gleichermaßen umstritten sind. Werden die von den jeweiligen Landesregierungen in Aussicht gestellten Effizienzgewinne wirklich erzielt? Während Städte wie Potsdam und Leipzig sowie der Speckgürtel rund um Berlin boomen, leiden viele andere ostdeutsche Kommunen unter sinkenden Einwohnerzahlen. Kopfzerbrechen bereiten vielen Kommunen nach wie vor auch steigende Sozialausgaben, der richtige Umgang mit dem Niedrigzinsniveau im Anlage- und Kreditbereich sowie die Digitalisierung der Verwaltung.

 

In den vergangenen Jahren hat sich der „Ostdeutsche Kämmerertag“ zu einem „Klassentreffen“ der ostdeutschen Finanzentscheider entwickelt. Auch 2018 werden Bürgermeister und Kämmerer gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft nach Lösungen für die dringlichsten Probleme der Kommunen suchen. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Arbeitskreisen werden die wichtigsten Themen praxisnah, informativ und kontrovers diskutiert. Seien Sie mit dabei!