Ariane Mohl, Autor bei Der Neue Kämmerer Nachrichten für Finanzentscheider im öffentlichen Sektor Wed, 30 Sep 2026 08:13:13 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 „Cybersicherheit ist kein Nice-to-have“ https://www.derneuekaemmerer.de/news/news/cybersicherheit-ist-kein-nice-to-have-62899/ Wed, 07 Oct 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62899 Immer mehr Kommunen geraten ins Visier von Hackern. Längst nicht alle sind gut auf solche Angriffe vorbereitet. (Bild: peterzayda - stock.adobe.com)

Viele Kommunen kämpfen mit knappen Budgets und fehlendem IT-Fachpersonal, während die Zahl der Cyberangriffe steigt. Experte Felix Adami erläutert, wie Städte und Gemeinden sich trotzdem wappnen können.

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Immer mehr Kommunen geraten ins Visier von Hackern. Längst nicht alle sind gut auf solche Angriffe vorbereitet. (Bild: peterzayda - stock.adobe.com)

Viele Kommunen kämpfen mit knappen Budgets und fehlendem IT-Fachpersonal, während die Zahl der Cyberangriffe steigt. Experte Felix Adami erläutert, wie Städte und Gemeinden sich trotzdem wappnen können.

Die Umfrage „Cybersicherheit in Kommunen“ (siehe dazu den Kasten am Ende des Interviews) zeichnet ein zwiespältiges Bild: Vielerorts ist das Sicherheitsbewusstsein größer als oft vermutet, zugleich fühlen sich viele Kommunen schlecht vorbereitet auf Cyberangriffe. Wie verwundbar sind Kommunen aus Ihrer Sicht derzeit wirklich?
Die Gefahrenlage ist so groß wie noch nie. Im Zuge der Digitalisierung haben Behörden mittlerweile fast alle Verfahren digitalisiert und sind entsprechend abhängig davon, dass diese auch funktionieren. Die Angriffsfläche ist dadurch deutlich größer geworden. Gleichzeitig haben wir es heute nicht mehr mit vereinzelten Tätern zu tun, sondern mit hochprofessionellen Angreifergruppen, die klare Ziele verfolgen. Das können monetäre Interessen sein – also Erpressung –, aber verstärkt sehen wir auch Attacken, die politische Unruhe schüren sollen. Das Tempo der Attacken hat sich durch KI und Automatisierung deutlich erhöht.

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Potsdam: Kämmerer Burkhard Exner kündigt Abschied an https://www.derneuekaemmerer.de/news/kaemmererwechsel/potsdam-kaemmerer-burkhard-exner-kuendigt-abschied-an-62914/ Fri, 02 Oct 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62914 Burkhard Exner verlässt im Frühjahr 2027 das Potsdamer Rathaus. (Bild: Karoline Wolf)

Potsdams langjähriger Kämmerer und Bürgermeister Burkhard Exner geht auf eigenen Wunsch im Frühjahr 2027 in den Ruhestand. Er hat die Finanzgeschicke der Landeshauptstadt fast ein Vierteljahrhundert lang maßgeblich geprägt.

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Burkhard Exner verlässt im Frühjahr 2027 das Potsdamer Rathaus. (Bild: Karoline Wolf)

Potsdams langjähriger Kämmerer und Bürgermeister Burkhard Exner geht auf eigenen Wunsch im Frühjahr 2027 in den Ruhestand. Er hat die Finanzgeschicke der Landeshauptstadt fast ein Vierteljahrhundert lang maßgeblich geprägt.

Der Kämmerer und Bürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Burkhard Exner, wird seine Ämter im Frühjahr 2027 niederlegen und in den Ruhestand treten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, erfolge dieser Schritt nach bewusster persönlicher Abwägung auf eigenen Wunsch. Exner wird zu diesem Zeitpunkt das 69. Lebensjahr vollendet haben und blickt auf eine fast fünfundzwanzigjährige Tätigkeit in Führungsfunktionen bei der Stadt Potsdam zurück.

Prägende Figur der Stadtentwicklung

Burkhard Exner kam im Jahr 2002 vom Landkreis Havelland nach Potsdam, wo er vom damaligen Oberbürgermeister Matthias Platzeck zum Beigeordneten vorgeschlagen wurde. Seit 2006 amtiert er als Bürgermeister. Seine Amtszeit begann laut der Mitteilung in einer Phase großer finanzieller Herausforderungen, als Potsdam noch eine Haushaltssicherungskommune war. Unter seiner finanzpolitischen Führung sei die Konsolidierung des Haushalts gelungen. Der Jurist, der seine Karriere als Rechtsanwalt und später als Gewerkschaftssekretär bei der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) begann, begleitete in Potsdam die Einführung der Doppik und steuerte die Finanzen durch Wachstumsphasen und Krisen wie die Flüchtlingsaufnahme und die Corona-Pandemie.

Nachfolge wird ausgeschrieben

Die Nachfolge für Burkhard Exner ist noch offen. Die Position soll nach Angaben der Stadt zeitnah ausgeschrieben werden. Da im Juli 2027 auch die Amtszeit der Beigeordneten Brigitte Meier endet, plant die Stadt, beide Stellen möglichst zeitgleich neu zu besetzen, um einen nahtlosen Übergang in der Verwaltungsspitze zu gewährleisten.

Oberbürgermeisterin Noosha Aubel würdigt Exners langjähriges Engagement und betonte, der gemeinsame Fokus für die kommenden Monate liege auf der Aufstellung eines tragfähigen Haushalts. Bis zu seinem Ausscheiden werde Exner die Haushaltsberatungen weiter begleiten, um seine Aufgabe zu einem guten Abschluss zu führen, heißt es aus Potsdam.

a.mohl@derneuekaemmerer.de

]]> Digitale Verwaltung scheitert an Medienbrüchen https://www.derneuekaemmerer.de/news/digitale-verwaltung/digitale-verwaltung-scheitert-an-medienbruechen-62916/ Wed, 30 Sep 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62916 Aktenberge sind in vielen Verwaltungen immer noch Teil des Alltags. (Foto: StockPhotoPro - stock.adobe.com)

Nicht Skepsis hält Bürger vom digitalen Behördengang ab, sondern die Angst, den Vorgang ohnehin nicht online abschließen zu können. Experten haben einen klaren Rat.

]]> Aktenberge sind in vielen Verwaltungen immer noch Teil des Alltags. (Foto: StockPhotoPro - stock.adobe.com)

Nicht Skepsis hält Bürger vom digitalen Behördengang ab, sondern die Angst, den Vorgang ohnehin nicht online abschließen zu können. Experten haben einen klaren Rat.

Die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland erledigt Behördengänge noch immer vollständig analog. Nur 26 Prozent haben ihr letztes Verwaltungsanliegen vollständig digital abgewickelt. Das zeigt der eGovernment Monitor 2026, den die Initiative D21 und die Technische Universität München (TUM) vorgelegt haben. Für die repräsentative Studie wurden mehr als 8.000 Personen in Deutschland befragt, zusätzlich je rund 1.000 in Österreich und der Schweiz.

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Kämmerer-Wahl: Silvia Obermeier, Eichstätt https://www.derneuekaemmerer.de/news/kaemmerer-wahl/kaemmerer-wahl-silvia-obermeier-eichstaett-62850/ Mon, 28 Sep 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62850 Silvia Obermeier, Kämmerin der Großen Kreisstadt Eichstätt, nimmt immer die Treppe. (Foto: Große Kreisstadt Eichstätt / Montage: DNK)

Die Kämmerin der Großen Kreisstadt Eichstätt ist ein Landei. Silvia Obermeier liebt Pauschalurlaube mit ein bisschen Abenteuer und steht auf Currywurst.

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Silvia Obermeier, Kämmerin der Großen Kreisstadt Eichstätt, nimmt immer die Treppe. (Foto: Große Kreisstadt Eichstätt / Montage: DNK)

Die Kämmerin der Großen Kreisstadt Eichstätt ist ein Landei. Silvia Obermeier liebt Pauschalurlaube mit ein bisschen Abenteuer und steht auf Currywurst.

Kaffee oder Tee?
Kaffee am Morgen, aber auch gerne ein Kräutertee zwischendurch

Kopfrechnen oder Taschenrechner?
Definitiv Taschenrechner

Homeoffice oder Rathaus?
Beides

Aufzug oder Treppe?
Immer die Treppe als Ausgleich zum vielen Sitzen

Auf dem Weg zur Arbeit: mit dem Auto oder Fahrrad?
Meistens mit dem Auto, um abends dann gleich Erledigungen zu machen

Dresscode im Büro: Kostüm/Anzug oder leger in Sneakern?
Ist alles möglich

Ihr Büro: funktional oder mit persönlicher Note?
Momentan noch funktional

40 oder 80 Stunden Wochenarbeitszeit?
Je nach Arbeitsanfall

Urlaub: pauschal oder Abenteuertrip?
Pauschalurlaub mit ein bisschen Abenteuer

Mails checken im Urlaub: ja oder nein?
Eher nicht, außer es steht etwas Dringendes an

Lerche oder Nachtigall?
Das ändert sich täglich.

Stadtkind oder Landei?
Landei

Gourmet-Menü oder Currywurst?
Currywurst

Plattenspieler oder Spotify?
Spotify

a.mohl@derneuekaemmerer.de

]]> ÖPNV: Neue Abgaben sollen Ausbau finanzieren https://www.derneuekaemmerer.de/news/oepnv/oepnv-neue-abgaben-sollen-ausbau-finanzieren-62847/ Fri, 25 Sep 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62847 Ein E-Bus fährt durch Hamburg. (Bild: Hamburger Hochbahn AG/Marc-Oliver Schulz)

Ein neuer Atlas von Agora Verkehrswende zeigt, wie groß die ÖPNV-Versorgungslücke in Deutschland ist und warum sie ohne neue Finanzierungsquellen nicht zu schließen ist.

]]> Ein E-Bus fährt durch Hamburg. (Bild: Hamburger Hochbahn AG/Marc-Oliver Schulz)

Ein neuer Atlas von Agora Verkehrswende zeigt, wie groß die ÖPNV-Versorgungslücke in Deutschland ist und warum sie ohne neue Finanzierungsquellen nicht zu schließen ist.

Steigende Betriebskosten, knappe Haushalte, fehlendes Fahrpersonal: Die kommunalen Aufgabenträger im öffentlichen Nahverkehr sind bereits heute gezwungen, Fahrten zu streichen. Ein neuer Atlas des Thinktanks Agora Verkehrswende zeigt, dass der notwendige Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland ohne zusätzliche Finanzierungsinstrumente nicht gelingen wird.

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„Ohne privates Kapital wird die Energiewende scheitern“ https://www.derneuekaemmerer.de/news/foederale-finanzbeziehungen/ohne-privates-kapital-wird-die-energiewende-scheitern-62829/ Mon, 21 Sep 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62829 Dr. Dirk Schumacher ist seit April 2025 Chefvolkswirt der KfW und leitet die Abteilung KfW Research. (Bild: KfW-Bildarchiv/Alex Habermehl)

KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher über Bürokratie als Investitionsbremse, das Potential von KI und darüber, warum Stadtwerke ihre Rolle als Cash-Cow nur behalten können, wenn sie neue Wege gehen

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Dr. Dirk Schumacher ist seit April 2025 Chefvolkswirt der KfW und leitet die Abteilung KfW Research. (Bild: KfW-Bildarchiv/Alex Habermehl)

KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher über Bürokratie als Investitionsbremse, das Potential von KI und darüber, warum Stadtwerke ihre Rolle als Cash-Cow nur behalten können, wenn sie neue Wege gehen

Die Kommunen weisen seit vielen Jahren auf ihre Unterfinanzierung hin. Was macht die aktuelle Situation dramatischer als in den vergangenen Jahren?
Die finanzielle Lage der Kommunen ist so schlecht wie nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Der Finanzierungssaldo hat ein Rekordniveau erreicht – nicht nur absolut, sondern auch im Verhältnis zu den Ausgaben. Der Schuldenstand steigt, der Investitionsrückstand wächst. Es wird immer schwieriger, gegenzusteuern. Dass die Kommunen jetzt so laut Alarm schlagen, ist völlig berechtigt.

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Kämmerer Günter Otten verlässt die Stadt Meppen https://www.derneuekaemmerer.de/news/kaemmererwechsel/kaemmerer-guenter-otten-verlaesst-die-stadt-meppen-62811/ Fri, 18 Sep 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62811 Bürgermeister Helmut Knurbein (r.) mit Günter Otten (Mitte) und seiner Ehefrau Judith (Foto: Stadt Meppen)

Nach mehr als 40 Jahren im öffentlichen Dienst ist Günter Otten in den Ruhestand getreten. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für die Leitung der Kämmerei in Meppen läuft.

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Bürgermeister Helmut Knurbein (r.) mit Günter Otten (Mitte) und seiner Ehefrau Judith (Foto: Stadt Meppen)

Nach mehr als 40 Jahren im öffentlichen Dienst ist Günter Otten in den Ruhestand getreten. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für die Leitung der Kämmerei in Meppen läuft.

Der Kämmerer der Stadt Meppen, Günter Otten, ist in den Ruhestand gegangen. Nach mehr als vier Jahrzehnten im öffentlichen Dienst hat Bürgermeister Helmut Knurbein den Leiter des Fachbereichs Zentrale Finanzwirtschaft Ende August offiziell verabschiedet.

Otten begann seine Laufbahn 1984 mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Meppen. Nach verschiedenen Stationen, unter anderem im Ordnungsamt, wechselte er 2009 in den Fachbereich für Zentrale Finanzwirtschaft. Seit 2016 leitete er diesen als Kämmerer und sicherte nach Aussage von Bürgermeister Knurbein „mit großer Umsicht, hoher Fachkompetenz und vorausschauender Finanzpolitik“ die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt.

Kämmerer-Nachfolge ist noch offen

Wer die Kämmerei in der niedersächsischen Stadt künftig leiten wird, ist noch nicht entschieden. Die Stadtverwaltung hat die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für Günter Otten bereits begonnen, heißt es aus Meppen.

a.mohl@derneuekaemmerer.de

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„Der Investitionsstau ist nicht das eigentliche Problem“ https://www.derneuekaemmerer.de/news/haushalt/konzern-stadt-aufgabenkritik-statt-rasenmaeherprinzip-62781/ Thu, 17 Sep 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62781 Vielen Kommunen fehlt das Geld für wichtige Investitionen (Bild: blende11.photo - stock.adobe.com).

Rekorddefizit, explodierende Kassenkredite, rote Zahlen in kommunalen Betrieben: Deutschlands Kommunen stecken in der Krise. Die Experten Simon Eickmann und Merdan Seker erklären, warum Fördermilliarden nicht helfen und was jetzt wirklich zu tun ist.

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Vielen Kommunen fehlt das Geld für wichtige Investitionen (Bild: blende11.photo - stock.adobe.com).

Rekorddefizit, explodierende Kassenkredite, rote Zahlen in kommunalen Betrieben: Deutschlands Kommunen stecken in der Krise. Die Experten Simon Eickmann und Merdan Seker erklären, warum Fördermilliarden nicht helfen und was jetzt wirklich zu tun ist.

Herr Eickmann, Herr Seker, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Städte, Landkreise und Gemeinden steuern auf einen finanziellen Kollaps historischen Ausmaßes zu. Mit einem Rekorddefizit von 31,9 Milliarden Euro im Jahr 2025 und explodierenden Kassenkrediten warnen viele Kommunen inzwischen vor einem Verlust der Handlungsfähigkeit. Wie ordnen Sie das ein?
Simon Eickmann: Die Lage ist in der Tat beispiellos. Die finanzielle Situation spitzt sich schon seit vielen Jahren immer weiter zu – und das gilt für Kommunen wie für kommunale Unternehmen gleichermaßen. Was mich dabei besonders besorgt: Die Zeiten, in denen die Unternehmen darauf vertrauen konnten, dass Verluste schon irgendwie gedeckt werden, sind endgültig vorbei. Jetzt, wo das Geld in den Kommunen wie auch den Beteiligungen knapp wird, ist die Konfrontation mit dieser neuen Realität umso schwieriger.
Merdan Seker: Das Grundproblem ist die wachsende Deckungslücke im operativen Geschäft. Die laufende Aufgabenerfüllung lässt sich nicht mehr stabil finanzieren. Das ist kein lokales, sondern ein systemisches Problem. Wenn die Kosten stetig steigen, das Verhältnis bei den Einnahmen sich aber nicht entsprechend verschiebt, geht die Rechnung irgendwann nicht mehr auf. In Baden-Württemberg, einem der wirtschaftsstärksten Bundesländer, war das operative Defizit der Gemeinden 2024 so schlecht wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Selbst zur Weltwirtschaftskrise sah es besser aus.

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Klimaschutz macht Städte digitaler https://www.derneuekaemmerer.de/news/digitale-verwaltung/klimaschutz-macht-staedte-digitaler-62818/ Wed, 16 Sep 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62818 Immer mehr Städte werden smart. (Bild: Metamorworks - stock.adobe.com)

Deutschlands Städte verzeichnen bei der digitalen Transformation Fortschritte, doch der Weg ist noch weit. Der bundesweite Smart-City-Entwicklungsgrad liegt laut einer neuen Analyse im Schnitt bei 33,2 Prozent.

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Immer mehr Städte werden smart. (Bild: Metamorworks - stock.adobe.com)

Deutschlands Städte verzeichnen bei der digitalen Transformation Fortschritte, doch der Weg ist noch weit. Der bundesweite Smart-City-Entwicklungsgrad liegt laut einer neuen Analyse im Schnitt bei 33,2 Prozent.

Deutsche Kommunen kommen beim Aufbau smarter Infrastrukturen voran, der Entwicklungsstand bleibt aber überschaubar. Das zeigt das Haselhorst Smart-City-Ranking 2026, für das die Unternehmensberatung H&Z Haselhorst Associates insgesamt 418 Städte mit mehr als 30.000 Einwohnern analysiert hat. Im bundesweiten Durchschnitt erreichen die untersuchten Kommunen einen Smart-City-Entwicklungsgrad von 33,2 Prozent.

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Kämmerer Jan Böge wechselt nach Frankfurt (Oder)  https://www.derneuekaemmerer.de/news/kaemmererwechsel/kaemmerer-jan-boege-wechselt-nach-frankfurt-oder-62674/ Tue, 15 Sep 2026 06:45:00 +0000 https://www.derneuekaemmerer.de/?p=62674 Frankfurt (Oder) hat rund 56.580 Einwohner. (Foto: Knipsersiggi - stock.adobe.com)

Jan Böge, Kämmerer und Finanzdezernent von Fürstenwalde, wird die Stadtverwaltung zum 30. September verlassen. Er wechselt in seine Heimatstadt Frankfurt (Oder) und übernimmt dort die Leitung des Amtes für Finanzmanagement.

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Frankfurt (Oder) hat rund 56.580 Einwohner. (Foto: Knipsersiggi - stock.adobe.com)

Jan Böge, Kämmerer und Finanzdezernent von Fürstenwalde, wird die Stadtverwaltung zum 30. September verlassen. Er wechselt in seine Heimatstadt Frankfurt (Oder) und übernimmt dort die Leitung des Amtes für Finanzmanagement.

Jan Böge, bisheriger Dezernatsleiter im Dezernat 1 – Vermögensmanagement und Finanzen – und Kämmerer der Stadt Fürstenwalde/Spree, wird neuer Leiter des Amtes für Finanzmanagement der Stadt Frankfurt (Oder). Er wird die neue Stelle zum 1. Oktober 2026 antreten, wie eine Sprecherin der Stadt Frankfurt bestätigte.  

Die Stadt Frankfurt an der Oder hat Ende März ihre Kämmerin Corinna Schubert in den Ruhestand verabschiedet – DNK berichtete. Schubert war offiziellen Angaben zufolge seit 2014 Kämmerin der Stadt, außerdem in Personalunion Amtsleiterin der Kämmerei. Seit Schuberts Weggang fungiert Claus Junghanns, Bürgermeister und Wirtschaftsbeigeordneter der Stadt, vorübergehend als Kämmerer.  Die Amtsleitung der Kämmerei übernimmt in der Zwischenzeit Aline Fechner, die Abteilungsleiterin Finanzsteuerung. 

Zurück in die Heimatstadt

Als Gründe für seinen Wechsel nach Frankfurt nennt Böge in der Lokalpresse private Motive. „Als Frankfurter ist die Nähe zur Heimatstadt und der Wunsch, dort zu wirken, wo auch mein Lebensmittelpunkt liegt, ein natürlicher Motivator“, wird der Kämmerer zitiert. Es sei „keine Entscheidung gegen Fürstenwalde, sondern eine für eine neue berufliche und private Phase.“ 

Böge war seit dem ersten Januar 2022 für die Stadt Fürstenwalde tätig, zunächst als Dezernatsleiter für Vermögensmanagement und Finanzen. Im selben Jahr übernahm er zusätzlich die Funktion des Kämmerers. Vor seinem Eintritt in die Verwaltung war Böge lange für die Sparkasse Oder-Spree tätig. Seine Nachfolge in Fürstenwalde ist zurzeit noch ungeklärt. 

a.mohl@derneuekaemmerer.de 

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