Recklinghausen: Kämmerin fordert Umdenken

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„Recklinghausen hatte ich schon immer irgendwo in meinem Hinterkopf“, sagt Silke Ehrbar-Wulfen. „Ich wusste, wenn dort eines Tages die Kämmererstelle frei wird, werde ich schwach.“ So kam es dann tatsächlich, dass sie zum Juli 2025 das Amt der Kämmerin und Ordnungsdezernentin in der Stadt übernommen hat, die sich seit einigen Jahren mit der Auszeichnung schmücken darf, das schönste Rathaus Deutschlands zu haben. Ihr Vorgänger Ekkehard Grunwald hatte sich zu dem Zeitpunkt in den Ruhestand verbschiedet. Doch war es nicht allein die Aussicht, im schönsten Rathaus Deutschlands zu arbeiten, sondern die Themenvielfalt, die in Recklinghausen beim Kämmerer angesiedelt ist. Ein schönes Beispiel dafür ist, dass Ehrbar-Wulfen nach bestandener Prüfung im Sommer Trauungen durchführen darf. „Ich freue mich schon darauf, wenn mich jemand anfragt“, sagt sie. „Es könnte sein, dass mir dann auch ein paar Tränchen runterkullern.“

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