Die kommunalen Haushalte in Deutschland sind 2025 so tief ins Minus gerutscht wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) wiesen im vergangenen Jahr ein Finanzierungsdefizit von 31,9 Milliarden Euro aus, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilte. Damit wurde der bisherige Rekordwert von 24,8 Milliarden Euro aus dem Jahr 2024 um 7,1 Milliarden Euro übertroffen. Nach Destatis-Angaben waren 2025 7,5 Prozent der Ausgaben nicht durch reguläre Einnahmen gedeckt und mussten zunehmend über Kassenkredite finanziert werden.
Kommunen „bald nicht mehr handlungsfähig“
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