Das Fintech Capveriant streckt seine Fühler in Europa aus: Die französische Staatsbank CDC beteiligt sich an der Kommunalfinanzierungsplattform der Deutschen Pfandbriefbank.

Die französische Staatsbank Caisse des Depôts et consignations (CDC) beteiligt sich an der Finanzierungsplattform Capveriant. Über ihre Geschäftssparte Banque des Territoires hat die CDC 28,5 Prozent der Capveriant-Anteile erworben, teilten die Unternehmen mit. Verkäuferin ist die Deutsche Pfandbriefbank, bis dato alleinige Anteilseignerin des Fintechs Capveriant. Die Transaktion muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden. Zum Kaufpreis machten die Beteiligten keine Angaben.

Digitalisierung beschleunigen

Capveriant ist als Plattform für Kommunalfinanzierungen seit 2018 in Deutschland aktiv, 2019 folgte der Einstieg in den französischen Markt. Die deutsch-französische Kooperation solle nun helfen, die Digitalisierung der öffentlichen Hand auf lokaler Ebene zu beschleunigen und die Regionen besser zu vernetzen, sagte der Chef der Banque des Territoires, Olivier Sichel. Als unabhängiger Marktplatz bleibe Capveriant jedoch offen für weitere Kooperationen, hieß es von offizieller Seite. Zudem denkt das Fintech darüber nach, seine Geschäftsaktivitäten in Europa weiter auszubauen.

Capveriant hatte zuletzt – ebenso wie einige Wettbewerber am Markt für digitale Kommunalfinanzierung – eine stark steigende Nachfrage verbucht, nachdem die Coronapandemie den Bedarf der Kämmereien an kurzfristiger Liquidität in die Höhe getrieben hatte.

s.doebeling(*)derneuekaemmerer(.)de

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