Die Stadt Köln will im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie ihren Verwaltungsaufwand verringern und damit letztendlich auch Kosten einsparen. Ab dem Frühjahr sollen Bürger daher ihr „Knöllchen“ direkt beim Einkauf im Supermarkt bezahlen können, wie die Stadt im Rahmen ihrer Jahresauftaktpressekonferenz in dieser Woche bekanntgab.
Dieser neue Service soll zunächst in einer Pilotphase in 12.000 teilnehmenden Partnerfilialen im Einzelhandel in ganz Deutschland möglich sein. Das System könne nach dem Testlauf aber auch auf andere Verwaltungsbereiche übertragen werden, wie eine Sprecherin der Stadt gegenüber DNK erklärte. Die Stadt Köln denke dabei unter anderem an die Verwaltungsbereiche Steuern, Zwangsvollstreckung und die Auszahlung von Leistungen des Sozialamtes.
Köln hofft auf schnellere Zahlungen
Mit dem kommerziellen Service ließen sich Rechnungen aus den verschiedensten Bereichen direkt im Einzelhandel bezahlen. Bislang können Strafzettel in Köln nur per Überweisung beglichen werden. Die Stadt erhofft sich von der Umstellung auf das neue System auch, dass die Zahlungen künftig schneller eingehen werden.
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Anne-Kathrin Meves ist Redakteurin der Zeitung „Der Neue Kämmerer“. Nach dem Studium der Anglistik, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften (M.A.) hat sie ein Volontariat beim Deutschen Fachverlag in Frankfurt am Main absolviert. Danach wechselte sie 2011 als Redakteurin zu Frankfurt Business Media, dem FAZ Fachverlag. Zunächst schrieb sie dort für die Magazine „FINANCE“ und „Der Treasurer“. 2018 wechselte sie in das Redaktionsteam von „Der Neue Kämmerer“.

