Die Stadt Köln will ab dem Frühjahr das Bezahlen von Strafzetteln an der Supermarktkasse testen.

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24.01.20
Prozessmanagement & IT

In Köln lassen sich Knöllchen bald im Supermarkt zahlen

Im Frühjahr startet in Köln ein Pilotprojekt, wodurch Strafzettel direkt im Supermarkt bezahlt werden können. Neben einem vereinfachten Service für ihre Bürger erhofft sich die Stadt dabei auch Kosteneinsparungen und schnellere Zahlungseingänge.

Die Stadt Köln will im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie ihren Verwaltungsaufwand verringern und damit letztendlich auch Kosten einsparen. Ab dem Frühjahr sollen Bürger daher ihr „Knöllchen“ direkt beim Einkauf im Supermarkt bezahlen können, wie die Stadt im Rahmen ihrer Jahresauftaktpressekonferenz in dieser Woche bekanntgab.  

Dieser neue Service soll zunächst in einer Pilotphase in 12.000 teilnehmenden Partnerfilialen im Einzelhandel in ganz Deutschland möglich sein. Das System könne nach dem Testlauf aber auch auf andere Verwaltungsbereiche übertragen werden, wie eine Sprecherin der Stadt gegenüber DNK erklärte. Die Stadt Köln denke dabei unter anderem an die Verwaltungsbereiche Steuern, Zwangsvollstreckung und die Auszahlung von Leistungen des Sozialamtes.

Köln hofft auf schnellere Zahlungen

Mit dem kommerziellen Service ließen sich Rechnungen aus den verschiedensten Bereichen direkt im Einzelhandel bezahlen. Bislang können Strafzettel in Köln nur per Überweisung beglichen werden. Die Stadt erhofft sich von der Umstellung auf das neue System auch, dass die Zahlungen künftig schneller eingehen werden.

ak.meves(*)derneuekaemmerer(.)de

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