Die Freie und Hansestadt Hamburg will ihre Verhandlungsposition auf dem Kapitalmarkt stärken. Eine neue zentrale Finanzserviceagentur soll dabei helfen.

Hamburgs öffentliche Unternehmen bekommen einen gemeinsamen Zugang zu Geldanlagen und Krediten. Die Bürgerschaft der Hansestadt hat einen Antrag der Regierungsfraktionen (SPD und Grüne) angenommen, der die Gründung einer zentralen Finanzserviceagentur vorsieht. Dieser werde in der Folge nun von den zuständigen Behörden umgesetzt, bestätigt die SPD-Bürgerschaftsfraktion auf DNK-Nachfrage. Ein Bericht zum Planungs- und Umsetzungsstand ist für den 31. März kommenden Jahres vorgesehen.

Günstige Konditionen für öffentliche Unternehmen

Die Finanzserviceagentur soll die Hamburger Stadtwerke und Co. beraten und günstige Finanzkonditionen sowohl bei Geldanlage als auch Kreditaufnahme sicherstellen. Darüber hinaus hat sie zum Ziel, Voraussetzungen für ein nachhaltiges Finanzmanagement zu schaffen, das die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, Sustainable Development Goals (SDGs), berücksichtigt. 

Die Bündelung von Finanzierungskompetenzen soll auch die städtische Verhandlungsmacht bei der Kreditaufnahme auf dem Kapitalmarkt stärken. Laut dem Antrag von SPD und Grünen ist die Stadt Hamburg direkt oder mittelbar an über 330 Unternehmen beteiligt. Die öffentlichen Beteiligungen und Unternehmen tätigen Investitionen in Höhe von jährlich 2 Milliarden Euro.

a.jarchau(*)derneuekaemmerer(.)de

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