08.05.17
Personen & Positionen

Unfreiwilliger Ruhestand für den Kämmerer von Göttingen

Er wäre gerne geblieben, doch eine nochmalige Verlängerung seines Vertrages war rechtlich nicht möglich. Göttingens Stadtkämmerer Suermann verabschiedet sich im Februar 2018 in den Ruhestand.

Hans-Peter Suermann (CDU), langjähriger Kämmerer und Erster Stadtrat von Göttingen, scheidet im Februar 2018 aus dem Dienst aus. Wie das Göttinger Tagblatt berichtet, hätte der 67-Jährige seinen Posten gerne behalten. Der Stadtrat hatte den Vertrag des Wahlbeamten bereits dreimal verlängert. Eine weitere Verlängerung des Dienstverhältnisses ist aufgrund der Altersbeschränkung für kommunale Wahlbeamte in Niedersachsen rechtlich nicht möglich – sehr zum Ärger von Suermann, der sich deshalb per Brief an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gewandt hat.

 

Suermann ist seit 1988 Dezernent bei der Stadt Göttingen, seit 1991 vertritt er den Oberbürgermeister in dessen Abwesenheit.

Suermanns Nachfolge: CDU hat Vorschlagsrecht

Die freiwerdende Stelle soll nach Angaben der Stadt Göttingen schnellstmöglich ausgeschrieben werden. Suermanns Nachfolgerin oder Nachfolger wird nicht nur für die Finanzen der Stadt, sondern zugleich für die Bereiche Ordnung sowie Feuerwehr zuständig sein. Nach Informationen des Göttinger Tageblattes soll die CDU als zweitstärkste Kraft im Rat bei der Suche nach einem neuen Kämmerer ein Vorschlagsrecht haben.

 

Göttingen hat knapp 120.000 Einwohner und ist eine Universitätsstadt in Südniedersachsen.  

 

a.mohl(*)derneuekaemmerer(.)de