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19.07.19
Prozessmanagement & IT

E-Government: Behörden holen auf

Zwar nutzen 50 Prozent der Bevölkerung das Internet, um hierzulande mit Behörden in Kontakt zu treten. Häufig fehlen jedoch immer noch die passenden E-Government-Angebote seitens der öffentlichen Einrichtungen, zeigen aktuelle Daten von Destatis.

Die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland nutzte im vergangenen Jahr das Internet für Kontakte mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Das zeigen die Ergebnisse einer Befragung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten. Zehn Jahre zuvor habe dieser Anteil erst bei 39 Prozent gelegen, teilte Destatis mit.

Für die Erhebung befragte Destatis Personen ab 10 Jahren nach ihrer Nutzung von E-Government-Angeboten für private Zwecke in den vergangenen zwölf Monaten vor der Umfrage.

Online-Formulare fehlen

Am weitesten verbreitet mit knapp 50 Prozent waren der Erhebung zufolge die Suche nach Informationen auf den Webseiten oder Apps von Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Danach folgten E-Government-Aktivitäten wie das Herunterladen oder Ausdrucken von amtlichen Formularen (30 Prozent). Am wenigsten verbreitet mit 16 Prozent war das Zurücksenden ausgefüllter Formulare über das Internet.

Als Gründe für diesen recht geringen Wert gaben die Befragten vor allem Bedenken hinsichtlich des Schutzes und der Sicherheit persönlicher Daten an. Häufig habe aber auch schlicht das Angebot an Online-Formularen seitens der Behörden gefehlt.   

ak.meves(*)derneuekaemmerer(.)de

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