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KI in Kommunen: „Für ein Sprachmodell muss ich kein Informatiker sein“

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Herr Heß, warum sind Verwaltungen Ihrer Ansicht nach ein prädestinierter Anwendungsfall für KI?
Ich muss an dieser Stelle zuerst einen großen Disclaimer einbauen: Wir reden im Moment viel von künstlicher Intelligenz und diese wird sehr mit der Anwendung von Sprachmodellen gleichgesetzt. Aktuell populäre und gut nutzbare Anwendungen basieren darauf, mit Hilfe von KI Routineaufgaben zu automatisieren. In Verwaltungen gibt es relativ viele Routineaufgaben. Grundsätzlich ist in Verwaltungen auch sehr viel, sehr gut dokumentiertes Wissen vorhanden – allerdings nicht immer digital. Dazu kommen wiederholbare Anfragen, mehrfach die gleichen Anfragen, teilweise auch von und an die gleichen Menschen. Diese Ausgangslage ist geradezu prädestiniert für ein Sprachmodell. So können wir die klassische Verwaltungsarbeit besser und effizienter machen. Mitarbeiter in den Verwaltungen hätten dann auch mehr Zeit für die kniffligen Dinge. Sie kennen alle ihre zehn Leute, die jeden Tag anrufen. Das bedeutet viel Zeit, die verloren geht.

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