Schleswig-Holstein stellt auf Open Source um

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Frau Beckendorf, Schleswig-Holstein ist schon seit einigen Jahren auf dem Weg, seine IT auf Open-Source-Produkte um­zustellen. Was war der Auslöser dafür?
In Schleswig-Holstein reden wir schon seit fast zehn Jahren über die Option einer Um­stellung. Der Funken dafür ist tatsächlich im Rahmen von Budgetplanungen über­gesprungen. Von dort kamen verstärkt Be­denken bezüglich der Abhängigkeit von großen Konzernen auf. Es ging dabei aber gar nicht um eine Abkehr von US-Produkten, die weltpolitische Lage war noch eine kom­plett andere. Es ging schlicht und einfach um das Risiko der Lizenzgebührenerhöhungen. Die sind wie eine Blackbox. Das einzig Siche­re dabei ist, dass die Gebühren jedes Jahr erhöht werden, wir aber vorher nicht wissen, wie hoch diese Erhöhung tatsächlich ausfal­len wird. So kam die Idee für die Umstellung auf eine Multi-Vendor-Strategie. Und wenn wir ohnehin alles umbauen, dann können wir es auch besser machen als vorher – das war die Ausgangslage.

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