Mecklenburg-Vorpommern geht bei der Grundsteuer keinen eigenen Weg. Bei der Entscheidung für das Bundesmodell hat Finanzminister Reinhard Meyer offenbar auch die kommunale Ebene mit einbezogen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Öffnungsklausel vom Tisch. Anfang dieser Woche hat Finanzminister Reinhard Meyer bekannt gegeben, dass das Bundesland für die Neuberechnung der Grundsteuer das Bundesmodell umsetzen wird. Damit reiht sich Mecklenburg-Vorpommern in die Riege von Brandenburg, Berlin, Bremen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ein, die sich ebenfalls für das Bundesmodell ausgesprochen haben.

Die Finanzämter von Mecklenburg-Vorpommern müssten im Zuge der Umsetzung der neuen Grundsteuerreform rund 1,2 Millionen Grundstücke bis Mitte 2024 neu bewerten, teilt das Finanzministerium des Bundeslandes mit. Die Neubewertung solle überwiegend automatisiert erfolgen.

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Absprache mit kommunaler Ebene

„Die Zeit drängt“, so Meyer. „Mit der Entscheidung für das Bundesmodell haben wir nun den ersten Schritt getan.“ Da es bei der Grundsteuer allein um kommunale Steuereinnahmen gehe, sei es ihm wichtig gewesen, die Entscheidung mit der kommunalen Ebene abzustimmen.

„Und ich bin sehr froh, dass wir uns gemeinsam für das Bundesmodell ausgesprochen haben, denn das ist mit seiner wertabhängigen Komponente das gerechteste Modell“, findet Finanzminister Meyer.

a.jarchau(*)derneuekaemmerer(.)de

Info

Welche Bundesländer sich für das Bundesmodell entschieden haben und welche für die Öffnungsklausel, erfahren Sie auf unserer Themenseite Grundsteuer.

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