Herr Sälinger, Sie waren 24 Jahre Kämmerer des Ortenaukreises. Ende Juli haben Sie den Stab an Herrn Stöckel übergeben. Mit Blick auf die aktuelle Lage der Kommunalfinanzen in Deutschland: Sind Sie auch ein bisschen froh, dass Sie jetzt einen Schlussstrich ziehen können?
Arnold Sälinger: Froh ist nicht das richtige Wort, auch wenn wir zuletzt historisch dramatische Haushaltsberatungen hatten. Aber ich war immer mit Leib und Seele Kämmerer, da muss man sich den Tatsachen stellen. Trotzdem ist der Wechsel in den Ruhestand eine gewisse Entlastung. Aber ich denke, mit 65 Jahren darf man den Stab auch an einen jüngeren und sehr guten Nachfolger übergeben.
„Als Kämmerer muss man sich den Tatsachen stellen“
