Haushalt digital: Hamburg setzt auf Transparenz

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Die Hamburger Finanzbehörde nutzt die Möglichkeiten der Digitalisierung und stellt den im Juni von der Bürgerschaft beschlossenen Haushaltsplan für die Jahre 2021 und 2022 sowie die Wirtschaftspläne der Landesbetriebe, Hochschulen und Sondervermögen interaktiv im Web zur Verfügung.

Digitale Darstellung des Haushalts und der Wirtschaftspläne

Unter www.haushalt.digital können interessierte Bürger nicht nur die nackten Zahlen des Haushaltsplans einsehen sondern auch in Detailübersichten mehr über deren Hintergründe erfahren. So ist es möglich, im Haushalt die Plandaten auf Produktgruppen- und Investitionsebene detailliert nachzuvollziehen und die Ziele, Kennzahlenwerte sowie die Planung der Vollzeitäquivalente abzurufen.
Die insgesamt 37 Wirtschaftspläne der Landesbetriebe, Hochschulen und Sondervermögen finden sich unter www.wirtschaftsplan.digital – mit betriebswirtschaftlichen Auswertungen wie der Gewinn- und Verlustrechnung.

Finanzsenator Dressel: „Beitrag zur Digitalisierung der Verwaltung“

„Jede Bürgerin, jeder Bürger kann genau nachlesen, was mit seinem Steuergeld passiert. Die Finanzbehörde leistet mit der interaktiven Veröffentlichung nicht nur des Haushalts, sondern auch der Wirtschaftspläne von Landesbetrieben, Hochschulen und Sondervermögen einen weiteren Beitrag zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und steigert die Transparenz über die Steuerung der städtischen Finanzen.“, erklärt Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel in einer Pressmitteilung der Finanzbehörde.

v.wilke@derneuekaemmerer.de

Vanessa Wilke

Vanessa Wilke ist gemeinsam mit Sarah Döbeling Chefredakteurin der Zeitung „Der Neue Kämmerer“. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeitete Vanessa Wilke als freie Journalistin beim Handelsblatt, bis sie 2003 ihr Volontariat bei FINANCE begann. Dort entwickelte sie im Jahr 2004 die Zeitung „Der Neue Kämmerer“ sowie den „Deutschen Kämmerertag“ und leitete anschließend die Redaktion. 2017 begann sie mit der Entwicklung von „OBM – Zeitung für Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister“. 2020 folgte die Weiterentwicklung dieses Themenfelds in der Plattform #stadtvonmorgen, die seitdem ebenfalls zu ihrem Verantwortungsbereich zählt.