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KfW schreibt Preis für urbane Innovation aus

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Mit einem neuen Preis prämiert die KfW Bankengruppe innovative Projekte für die Stadt der Zukunft. Der „KfW Award 2022 Leben“ wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Kommunen jeder Größe sowie kommunale Unternehmen können sich online bis zum 15. März bewerben.

„KfW Award Leben“: nachhaltig handelnde Städte im Fokus

Mit dem Preis zeichnet die KfW nachhaltig handelnde Städte aus. Dies geschieht in drei Kategorien: „Energetische Stadtsanierung“, „Digitale Bildung“ sowie „Soziales und bezahlbares Wohnen“. „Wir suchen kommunale Projekte, die auf die Digitalisierung von Bildungseinrichtungen abzielen, sich mit innovativen und sozialen Wohnbauprojekten beschäftigen und das Thema Nachhaltigkeit behandeln“, sagt Michael Kemper, bei der KfW Projektleiter des Awards.

In jeder Kategorie geht der Preis an jeweils eine kleine, eine mittelgroße und eine große Stadt. Vergeben wird er im Juni 2022 in Berlin beim Deutschen Kommunalkongress. Dotiert ist er insgesamt mit 45.000 Euro. Zudem soll die mit der Preisvergabe verbundene mediale Aufmerksamkeit die Vorbildfunktion der jeweiligen Projekte stärken und ihnen zu einer gesteigerten Wahrnehmung verhelfen. So möchte der Preis auch Akzente in der Debatte um Zukunftsstrategien für Städte setzen.

Städte mit Schlüsselrolle für gesellschaftliche Transformation

Inhaltlich lenkt die KfW mit der Preisvergabe das Augenmerk auf urbane Transformation. Dabei macht sie auf die Schlüsselrolle aufmerksam, die Städte bei der gesellschaftlichen Weiterentwicklung einnehmen. „Die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit umfasst alle Lebensbereiche“, sagt Kemper. Die Kommunen spielten dabei eine besonders wichtige Rolle: Sie erfüllten Aufgaben der Daseinsvorsorge und gestalteten die Lebensqualität vor Ort. Dementsprechend widme sich der Preis Themenfeldern mit „hoher gesellschaftlicher Relevanz“.

a.erb@derneuekaemmerer.de

Info

Weitere Informationen zur Ausschreibung gibt es hier auf der Seite zum „KfW Award Leben“. Dort werden auch Bewerbungen online angenommen.
Andreas Erb

Andreas Erb ist Redakteur im Public Sector des F.A.Z.-Fachverlags. Er arbeitet insbesondere an der Weiterentwicklung der Plattform #stadtvonmorgen und berichtet dabei vorwiegend über urbane Transformationsprozesse. Für die Redaktion von „Der Neue Kämmerer“ beleuchtet er diese Themen aus Perspektive der Kommunalfinanzen. Seit 1998 ist der Kulturwissenschaftler als Journalist und Autor in verschiedenen Funktionen tätig, seit 2017 als Redakteur im F.A.Z.-Fachverlag.