In Schleswig-Holstein können Bürger in sechs Pilotkommunen ab sofort das Wohngeld online beantragen. Damit ist laut gemeinsamer Mitteilung des Bundesinnenministeriums und des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein erstmals in Deutschland eine Online-Beantragung möglich.
Die Kommunen, die das Pilotprojekt im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) umgesetzt haben, sind Flensburg, Kiel, Lübeck, Neumünster, Pinneberg und Reinbek. „Die Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes ist eine Mammut-Aufgabe und ein Projekt, das unser Land verändern wird“, sagt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in der Mitteilung. Die gute Zusammenarbeit von Bund, und Ländern und Kommunen sei bei der Umsetzung ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Jetzt ginge es darum, digitalisierte Verwaltungsleistungen auch schnell flächendeckend bereitzustellen.
Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 digital
Nach dem OZG sollen bis Ende 2022 Bürger alle onlinefähigen Verwaltungsleistungen von Bund und Ländern digital beantragen können. In Sachen Wohngeld soll nach der jetzt begonnen Pilotphase der Online-Dienst zunächst in ganz Schleswig-Holstein und dann in Nordrhein-Westfalen und weiteren Bundesländern ausgerollt werden.
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Anne-Kathrin Meves ist Redakteurin der Zeitung „Der Neue Kämmerer“. Nach dem Studium der Anglistik, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften (M.A.) hat sie ein Volontariat beim Deutschen Fachverlag in Frankfurt am Main absolviert. Danach wechselte sie 2011 als Redakteurin zu Frankfurt Business Media, dem FAZ Fachverlag. Zunächst schrieb sie dort für die Magazine „FINANCE“ und „Der Treasurer“. 2018 wechselte sie in das Redaktionsteam von „Der Neue Kämmerer“.

